CEWE-Aktie fällt dennoch: Weiter auf Wachstumskurs

Der Fotodienstleister CEWE will im neuen Jahr weiter zulegen.
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Der Fotodienstleister CEWE will im neuen Jahr weiter zulegen. Der Umsatz soll 2026 im Vergleich zum Vorjahr um bis zu vier Prozent auf 870 bis 900 Millionen Euro steigen, wie das im Kleinwerteindex SDAX gelistete Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll zwischen 87 Millionen und 93 Millionen Euro erreichen. Dabei orientiere sich das Management jeweils an Werten in der oberen Hälfte der Bandbreiten. Das untere Ende reflektiere Unsicherheiten, die das Unternehmen nicht in der eigenen Hand habe.
Ende Februar vermeldete Eckzahlen bestätigte CEWE. Der Fotodienstleister steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent auf 864,5 Millionen Euro und erreichte damit das obere Ende der Prognosespanne. Das Kerngeschäft rund ums Fotofinishing trieb das Wachstum weiterhin an. CEWE ist vor allem für seine Fotobücher bekannt, die sich insbesondere im Weihnachtsgeschäft gut verkaufen.
Das operative Ergebnis stieg 2025 um 2,4 Prozent auf 88,2 Millionen Euro, was etwa der Mitte des Erwartungsbereichs des Managements entspricht. Unter dem Strich verdiente CEWE 58 Millionen Euro nach gut 60 Millionen Euro im Vorjahr, was maßgeblich auf höhere Steuern zurückzuführen sei.
Bereits zu Wochenbeginn hatte CEWE eine erhöhte Dividende für die Aktionäre vorgeschlagen. Sie sollen 3,00 Euro je Aktie erhalten, nachdem im Vorjahr 2,85 Euro pro Anteilsschein ausgezahlt wurden. Laut CEWE ist dies bereits die siebzehnte Steigerung der Dividende in Folge.
So reagiert die CEWE-Aktie
Die Aktien von CEWE haben mit einem deutlichen Kursrutsch auf die detaillierten Jahreszahlen und den Ausblick des Fotodienstleisters reagiert. Am Vormittag sackten sie mit 91,70 Euro auf den tiefsten Stand seit November 2023 ab und notierten zuletzt 3,2 Prozent im Minus bei 93,70 Euro.
CEWE bestätigte die Ende Februar vermeldeten Eckdaten und will im neuen Jahr weiter zulegen. Der Umsatz soll 2026 um bis zu vier Prozent steigen und das operative Ergebnis (Ebit) soll zwischen 87 Millionen und 93 Millionen Euro erreichen. Bereits zu Wochenbeginn hatte das Unternehmen eine erhöhte Dividende vorgeschlagen.
Der negativen Kursreaktion stehen bislang etwas positivere Analystenkommentare gegenüber. So sprach Volker Bosse von der Baader Bank von einem soliden Ausblick auf das laufende Jahr. Seine Prognosen und die Markterwartungen lägen allerdings bereits am oberen Ende der avisierten Zielspannen. Der Dividendenvorschlag sei etwas höher als von ihm prognostiziert.
Der Fotodienstleister sei auf Kurs, um den beständigen Wachstumstrend fortzusetzen, konstatierte Philipp Kaiser vom Analysehaus Warburg Research. Es bleibe aber abzuwarten, welche Rolle die Kosteninflation und die Marketingausgaben im laufenden Geschäftsjahr spielen werden.
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OLDENBURG (dpa-AFX)
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