Darum befinden sich die Ölpreise weiter im Höhenflug - Neue Höchststände seit März

Die Ölpreise haben am Mittwoch an die Kursgewinne der vergangenen Handelstage angeknüpft.
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Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete zuletzt 48,35 Dollar. Das waren 49 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 58 Cent auf 45,49 Dollar.
In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche überraschend gefallen. Die Vorräte sanken laut US-Energieministerium um 0,8 Millionen Barrel auf 488,7 Millionen Barrel. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,2 Millionen Barrel gerechnet. Niedrigere Rohöllagerbestände stützen tendenziell die Ölpreise .
"Die Ölpreisrally setzt sich fort", kommentierte Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank das Handelsgeschehen. Seit Anfang November ging es mit den Ölpreisen tendenziell nach oben, wobei sich Brent-Rohöl und WTI um fast 30 Prozent teurer wurden. Am Mittwoch wurde für Brent-Öl zeitweise 48,75 US-Dollar gezahlt und für WTI-Rohöl 45,72 Dollar. Damit sind die wichtigsten Ölsorten so teuer wie seit Beginn der Corona-Krise im März nicht mehr. Damals hatten viele Industriestaaten mit harten Beschränkungen des öffentlichen Lebens gegen die erste Infektionswelle in der Corona-Krise angekämpft und einen dramatischen Einbruch der Weltwirtschaft ausgelöst.
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SINGAPUR (dpa-AFX)
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Bildquellen: Kampee Patisena/Veer
