Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Stärkster Monatsgewinn seit über zwei Jahren

01.12.22 07:51 Uhr

Goldpreis: Stärkster Monatsgewinn seit über zwei Jahren | finanzen.net

Mit über acht Prozent erzielte der Goldpreis den höchsten Monatsgewinn seit Juli 2020. Rückenwind lieferte vor dem Monatsultimo Fed-Chef Jerome Powell.

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von Jörg Bernhard

Dieser stellte den Marktakteuren für die Zukunft nämlich kleinere Zinserhöhungen in Aussicht. Mittlerweile zeigt das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group eine Wahrscheinlichkeit von über 78 Prozent an, dass wir Mitte Dezember bei der letzten Zinsentscheidung des Jahres ein Anheben um "lediglich" 50 Basispunkte sehen werden. Für zusätzliche Spannung sorgen nun die für den Nachmittag angekündigte Bekanntgabe der persönlichen Einnahmen und Ausgaben, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (beide 14.30 Uhr) sowie der ISM-Einkaufsmanagerindex (16.00 Uhr). Am morgigen Freitag folgt dann noch der Monatsbericht des US-Arbeitsministeriums zur Lage am Arbeitsmarkt. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll die November-Arbeitslosenrate bei 3,7 Prozent verharren und die Zahl neu geschaffener Stellen von 261.00 auf 200.000 gesunken sein.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis, bedingt durch den Kontraktwechsel, mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 36,60 auf 1.796,50 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Wachsende Unsicherheit

Derzeit beeinträchtigen gleich mehrere Unsicherheitsfaktoren die aktuelle Entwicklung an den Ölmärkten. Zum einen wollen am 4. Dezember die OPEC+-Staaten über ihre künftige Förderpolitik entscheiden und zum anderen greifen in der kommenden Woche zudem die neuen Sanktionen gegen russisches Öl. Ein großes Problem für die Ölnachfrage stellt aber weiterhin die ungewisse Entwicklung in China dar. Trotz der zahlreichen Lockdowns steigen die Corona-Neuinfektionen im Reich der Mitte unvermindert an. Der Löwenanteil des globalen Ölnachfragewachstums geht bekanntlich auf das Konto von lediglich zwei Länder: China und Indien.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,43 auf 80,12 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,52 auf 86,45 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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