Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Quartalsverlust von über drei Prozent droht

30.06.23 07:11 Uhr

Goldpreis: Quartalsverlust von über drei Prozent droht | finanzen.net

Am letzten Handelstag des Quartals zeigt sich der Goldpreis relativ stabil. Auf Monatssicht beläuft sich das Minus aktuell auf 2,8 Prozent und auf Quartalssicht auf minus 3,1 Prozent.

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von Jörg Bernhard

Auf die Stimmung drücken derzeit vor allem Zinssorgen. Das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group zeigt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von fast 87 Prozent an, dass wir am 26. Juli eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte sehen werden, nachdem vor einer Woche hier lediglich ein Wert von 74 Prozent angezeigt worden war. Robuste Konjunkturdaten waren für die wachsenden Zinssorgen mitverantwortlich. Am Nachmittag dürften sich die Marktakteure vor allem für einen wichtigen US-Inflationsindex (14.30 Uhr) interessieren. Die am gestrigen Donnerstag gemeldete Juni-Inflationsrate für Deutschland fiel einen Tick höher als erwartet aus. Um 11.00 Uhr steht noch die Bekanntgabe der Teuerungsrate in der Eurozone auf der Agenda. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich diese von 6,1 auf 5,6 Prozent p.a. reduziert haben.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis stabilen Notierungen. Bis 7.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 1,70 auf 1.916,20 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Markantes Monatsplus wahrscheinlich

Der Ölpreis hat gute Chancen, im Juni eine positive Monatsperformance zu erzielen. Aktuell beläuft sich diese auf rund zwei Prozent. Im laufenden Jahr war lediglich im April ein leichtes Plus erzielt worden. Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung in China sowie Rezessionssorgen in Europa drückten in den vergangenen Wochen zwar auf die Stimmung, weil sich die Marktakteure aufgrund Russlands Krieg gegen die Ukraine und der angekündigten Förderkürzung Saudi-Arabiens auch über das Ölangebot sorgen, tendierte der Preis für den fossilen Energieträger markant nach oben. Gegen 19.00 Uhr wird am Abend die im Ölsektor tätige US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes ihren Wochenbericht über die nordamerikanischen Bohraktivitäten kommunizieren und dadurch für erhöhte Aufmerksamkeit an den Ölmärkten sorgen.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,05 auf 69,91 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,14 auf 74,65 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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