Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Neue Statements von Fed-Chef Powell am Abend?

22.06.21 07:59 Uhr

Goldpreis: Neue Statements von Fed-Chef Powell am Abend? | finanzen.net

Am Nachmittag muss Fed-Chef Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats Rechenschaft über das vergangene Halbjahr ablegen und sorgt dadurch für erhöhte Spannung an den Goldmärkten.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

3.037,79 USD 0,00 USD 0,00%

66,06 USD -3,75 USD -5,37%

62,30 USD -4,35 USD -6,53%

von Jörg Bernhard

Der gestrige Wochenauftakt verlief für das gelbe Edelmetall angesichts eines Tagesgewinns in Höhe von einem Prozent relativ erfreulich aus. Weil der Dollar zur Schwäche neigte und die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten abgerutscht waren, sorgten "Schnäppchenjäger" für einen leichten Rebound. Dies schlug sich beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares und dessen gehaltener Goldmenge aber nicht positiv nieder. Sie ermäßigte sich nämlich von 1.053,06 auf 1.049,56 Tonnen. Auch wenn der Goldpreis immer wieder unter Verkaufswellen zu leiden hat, dürfte er mit Blick auf die fundamentalen Faktoren auf lange Sicht weiterhin gefragt bleiben. Digitaler Krisenschutz wie der Bitcoin eignet sich aufgrund der enormen Volatilität als "sicherer Hafen" oder "Ankerwährung eines Portfolios" nur bedingt.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.50 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 0,30 auf 1.782,60 Dollar pro Feinunze.

Wer­bung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 20) via CFD handeln (schon ab 100 €)

Partizipieren Sie an Kursschwankungen bei Öl, Gold und anderen Rohstoffen mit Hebel und kleinen Spreads! Mit nur 100 Euro können Sie durch einen Hebel mit der Wirkung von 2.000 Euro Kapital handeln.

Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Rohöl: Atempause nach Kursrally

An den Ölmärkten überwiegen weiterhin die positiven Faktoren. So verflüchtigten sich zum Beispiel Befürchtungen, dass iranisches Öl bald an den Weltmarkt zurückkehren könnte. Positiv wirkten sich auch Prognosen einer anziehenden Ölnachfrage aus. Analysten der Bank of America halten im nächsten Jahr sogar Ölpreise von 100 Dollar für möglich. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte nun der Wochenbericht des American Petroleum Institute sorgen. Dessen Veröffentlichung ist für 22.30 Uhr vorgesehen und könnte je nach Tenor die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die gelagerte Ölmenge in den USA um 3,6 Millionen Barrel reduziert haben.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.50 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,10 auf 73,56 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,18 auf 75,08 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: TunedIn by Westend61 / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis