Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Leichte Erholung nach Wochentief

26.02.25 08:12 Uhr

Goldpreis: Leichte Erholung nach Wochentief | finanzen.net

Trotz anhaltender Gewinnmitnahmen kann man der Krisenwährung auch zur Wochenmitte eine stabile Tendenz attestieren.

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von Jörg Bernhard

Am gestrigen Dienstag unterzeichnete Trump eine weitere Executive Order, um potenzielle Kupferzölle zu prüfen, nachdem er zuvor Zölle auf kanadische und mexikanische Importe bestätigt hatte. Nach wie vor fließt aber viel Geld in physisch gedeckte ETFs, wobei die Nettozuflüsse in der vergangenen Woche den höchsten Stand seit 2022 erreichten. Schwache US-Wirtschaftsdaten stützten zudem die Erwartungen an zwei Zinssenkungen von jeweils 25 Basispunkten durch die Federal Reserve in diesem Jahr - die nächste dürfte voraussichtlich im Juli erfolgen. Allerdings könnten inflationsbedingte Risiken durch Trumps Zölle die Geldpolitik der Fed beeinflussen. In China sanken die Gesamtgoldimporte über Hongkong im Januar um 44,8 Prozent gegenüber Dezember und erreichten damit den niedrigsten Stand seit April 2022. Außerdem wies der Vertrauensindikator des Conference Board im Februar den dritten Rückgang in Folge aus, sank um sieben Punkte auf 98,3 Zähler und fiel damit niedriger als von Analysten erwartet aus.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 1,20 auf 2.920,00 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: API meldet Lagerrückgang

US-Wirtschaftssorgen und eine wachsende allgemeine Marktunsicherheit haben die Stimmung an den Ölmärkten am gestrigen Dienstag erheblich belastet. Die Außenpolitik von Präsident Trump liefert mit Blick auf die Entwicklung des globalen Ölangebots derzeit allerdings widersprüchliche Signale. Während neue Sanktionen gegen iranische Ölexporte das Angebot verknappen dürfte, könnte die Annäherung zwischen den USA und Russland das Angebot russischen Öls nach oben treiben und dadurch dessen Preis belasten. Für Kauflaune sorgten aber auch die am Dienstagabend veröffentlichten API-Daten, welche für die vergangenen Woche einen unerwarteten Rückgang der US-Rohölbestände um 600.000 Barrel auswiesen.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,19 auf 69,12 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,36 auf 72,69 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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