Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Hochspannung vor Fed-Entscheidung bzw. -Pressekonferenz

18.12.24 07:09 Uhr

Hochspannung am Goldmarkt: Fed-Entscheidung könnte neue Impulse setzen | finanzen.net

In der laufenden Handelswoche bewegte sich der Goldpreis bislang in einer relativ engen Tradingrange. Dies könnte sich im weiteren Tagesverlauf allerdings ändern.

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von Jörg Bernhard

Am Abend steht nämlich die Zins-Entscheidung der Fed (20.00 Uhr) inkl. der anschließenden Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell (20.30 Uhr) auf der Agenda. Eine Zinssenkung um 25 Basispunkte gilt zwar als ausgemachte Sache, für erhöhte Spannung sorgt nun aber die künftige Ausrichtung der US-Geldpolitik. In den vergangenen Wochen bzw. Monaten hat die Erwartung markanter Zinsreduktionen spürbar nachgelassen. Am Vormittag dürften sich die Akteure an den Goldmärkten aber auch für aktuelle Novemberzahlen zur britischen Inflation stark interessieren. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die jährliche Teuerungsrate von 2,3 auf 2,6 Prozent und die Kerninflation von 3,3 auf 3,6 Prozent beschleunigt haben.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis 7.00 (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,00 auf 2.663,00 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Zur Wochenmitte stabile Tendenz

Obwohl der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein Lagerminus in Höhe von 4,7 Millionen Barrel ausgewiesen hat und damit deutlich höher als erwartet ausgefallen war, tendierte der Ölpreis lediglich seitwärts. Nun warten die Akteure an den Ölmärkten auf den Wochenbericht der Energy Information Administration (16.30 Uhr). Analysten rechnen mit einem Rückgang der gelagerten Ölmengen um 1,6 Millionen Barrel. Nach wie vor wird der Aufwärtsdrang der Ölpreise allerdings ausgebremst, da erneute Bedenken hinsichtlich der chinesischen Nachfrage durch unerwartet schwache Daten zum Verbraucherverhalten in China verstärkt wurden. Diese Sorgen werden durch Prognosen eines starken Produktionswachstums aus Nicht-OPEC+-Ländern im kommenden Jahr zusätzlich verschärft.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,05 auf 70,13 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,01 auf 73,20 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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