Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Beschleunigte Rekordfahrt zum Wochenstart

31.03.25 09:10 Uhr

Goldpreis startet mit Rekordfahrt in die Woche | finanzen.net

Der Goldpreis überwand zum Wochenstart die Marke von 3.100 Dollar und markierte damit ein neues Rekordhoch.

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von Jörg Bernhard

Die Gründe zum Kauf sind nach wie vor dieselben: Wachsende Sorgen über den sich ausweitenden Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump haben eine starke Nachfrage nach sicheren Anlagen ausgelöst. Berichten zufolge erwägt Trump höhere Handelszölle auf eine größere Zahl von Ländern, wenn er am 2. April seine Pläne für reziproke Zölle vorstellt. Zusätzlich drohte Trump am Sonntag damit, sekundäre Zölle in Höhe von 25 bis 50 Prozent gegen die Abnehmer russischen Öls zu verhängen, sollte Moskau seine Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs blockieren. Außerdem drohte er dem Iran mit zusätzlichen Zöllen und Bombardierungen, falls Teheran kein neues Atomabkommen akzeptiert. Auf die Kommentare von Mary Daly, Präsidentin der Federal Reserve Bank von San Francisco, dass die am Freitag veröffentlichten Inflationsdaten ihre Zuversicht auf zwei Zinssenkungen bis Ende des Jahres verringert hätten, verpuffte beim Goldpreis ohne Wirkung.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis 9.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 33,10 auf 3.147,40 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Unaufgeregter Wochenstart

Die oben erwähnten Unsicherheiten hinsichtlich einer Ausweitung des Handelskriegs haben den Ölpreis zum Wochenauftakt ausgebremst. Außerdem drückt die bevorstehende Produktionsausweitung der OPEC+ auf die Stimmung der Marktakteure. Derzeit gehen die Märkte davon aus, dass die OPEC+-Gruppe, angeführt von Saudi-Arabien und Russland, im April mit einer schrittweisen Erhöhung der Fördermenge beginnen werden und Berichte auf eine weitere Ausdehnung der Fördermengen im Mai hindeuten. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürften am Nachmittag zwei US-Konjunkturindikatoren sorgen: Neben dem Chicago-Einkaufsmanagerindex (14.45 Uhr) steht auch ein wichtiger Konjunkturindikator der Dallas Fed (15.30 Uhr) zur Bekanntgabe an.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 9.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,05 auf 69,31 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,03 auf 72,73 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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