Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: "Strohfeuer" nach Irans Raketenangriff auf Israel

02.10.24 08:26 Uhr

Goldpreis mit Auf und Ab: Raketenangriff aus dem Iran lässt Goldkäufer kurzfristig zugreifen | finanzen.net

Der gestrige Drohnen- und Raketenangriff aus dem Iran trieb den Goldpreis kurzzeitig in höhere Regionen. Die Käufe ebbten danach aber wieder ab.

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von Jörg Bernhard

Von der US-Konjunkturfront kamen indes uneinheitliche Signale. Während nämlich der ISM-Einkaufsmanagerindex mit 47,3 Zählern eine markante Wirtschaftsschwäche anzeigt, fiel die Zahl offener Stellen mit 8,04 Millionen deutlich besser als erwartet aus. Nun warten die Marktakteure auf den für den Nachmittag angekündigten ADP-Monatsbericht (14.30 Uhr). Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Zahl neuer Stellen von 99.000 auf 120.000 erhöht haben. Für den Goldpreis gilt: Je schwächer der Arbeitsmarkt, desto wahrscheinlicher wird auf der nächsten Fed-Sitzung (7. November) eine XXL-Zinssenkung um 50 Basispunkte. Das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group deutet derzeit auf eine kleine Zinssenkung (60,3 Prozent) hin, während sich die Wahrscheinlichkeit für einen großen Zinsschritt auf die verbleibenden 39,7 Prozent beläuft.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis 8.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 22,30 auf 2.668,00 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Geopolitische Risikoprämie steigt

Der fossile Energieträger machte nach dem iranischen Angriff auf Israel einen kräftigen Satz nach oben und tendiert auch im frühen Mittwochshandel weiter bergauf. Nun dürfte es zu einem Vergeltungsschlag Israels gegen das Mullah-Regime, wenngleich eine sofortige Reaktion möglicherweise ausbleiben wird. Auf kurze Sicht dürften an den Ölmärkten fundamentale Faktoren eher ausgeblendet und geopolitische Aspekte stärker beachtet werden. Zuletzt belasteten vor allem die schwächelnde Ölnachfrage in China und der erwartete Anstieg des globalen Angebots.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,32 auf 71,15 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,26 auf 74,82 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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