Gegenbewegung

Darum geraten die Ölpreise unter Druck

08.12.21 12:54 Uhr

Darum geraten die Ölpreise unter Druck | finanzen.net

Die Ölpreise sind am Mittwoch unter Druck geraten.

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Rohstoffe

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Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 74,61 US-Dollar. Das waren 84 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 99 Cent auf 71,10 Dollar.

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Erneut bestimmte die Corona-Krise das Geschehen am Ölmarkt. Labor-Untersuchungen zur Wirkung von Corona-Impfstoffen gegen Omikron deuten auf eine schwächere Abwehrreaktion gegen die neue Variante hin. Die Meldungen dämpften die Zuversicht an den Märkten. Eine Verschärfung der Corona-Krise würde die Wirtschaft belasten und die Nachfrage nach Rohöl verringern. Zudem drohen in einigen Ländern wie Großbritannien offenbar neue Corona-Beschränkungen.

An den vergangenen Tagen hatten die Ölpreise noch deutlich zugelegt. Studien, laut denen die Krankheitsverläufe bei einer Omikrion-Variante milder als bei den bisherigen Varianten verlaufen könnten, hatten die Erdölpreise beflügelt.

"Zu nennenswerten Bremsspuren bei der Ölnachfrage ist es bislang nicht gekommen", schreibt Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Selbst im Flugverkehr, der als erstes hätte betroffen sein müssen, sei es nur zu marginalen Rückgängen der Sitzplatzkapazitäten gekommen.

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: William Potter / Shutterstock.com, Anton Watman / Shutterstock.com

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