Nach Inflationsdaten

Darum fällt der Euro

12.03.24 20:06 Uhr

Euro Dollar Kurs: Euro gibt nach | finanzen.net

Der Euro ist am Dienstag von Inflationsdaten aus den USA etwas belastet worden.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1260 EUR -0,0010 EUR -0,80%

7,9363 CNY 0,0632 CNY 0,80%

0,8359 GBP 0,0025 GBP 0,30%

8,4998 HKD 0,0695 HKD 0,82%

161,3190 JPY 0,2390 JPY 0,15%

1,0920 USD 0,0087 USD 0,80%

1,1966 EUR -0,0034 EUR -0,29%

0,0062 EUR 0,0000 EUR -0,07%

0,9158 EUR -0,0074 EUR -0,80%

Nach einem Rutsch bis auf 1,0902 US-Dollar konnte die Gemeinschaftswährung Euro aber wieder ein wenig Boden gut machen. Im New Yorker Handel wurden zuletzt 1,0920 Dollar für einen Euro bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0916 (Montag: 1,0926) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9160 (0,9152) Euro gekostet.

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Die US-Verbraucherpreise für den Februar belegten eine überraschende Beschleunigung des Preisauftriebs. Analysten hatten hingegen eine im Vergleich zum Vormonat unveränderte Inflationsrate erwartet. Dagegen ging die Kerninflationsrate zurück - wenn auch nicht so deutlich wie prognostiziert.

Die Kerninflationsrate ist für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed besonders wichtig. Denn sie gibt den allgemeinen Preistrend nach Meinung von Fachleuten besser wieder als die Gesamtrate, da schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden.

An den Finanzmärkten werden für dieses Jahr überwiegend Zinssenkungen ab Juni erwartet. Vertreter der Fed haben die Erwartungen zuletzt gedämpft. Man wolle zunächst die weitere Inflationsentwicklung abwarten. Eine erste Zinssenkung vor der Jahresmitte "dürfte nun endgültig vom Tisch sein", schrieb Dirk Chlench, Volkswirt bei der Landesbank Baden-Württemberg. Am Markt gehen viele Anleger aber nach wie vor davon aus, dass im Juni die lang ersehnte Wende in der Geldpolitik kommt. Niedrigere Zinsen schmälern tendenziell die Attraktivität einer Währung als Anlage.

NEW YORK (dpa-AFX)

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