Kursverluste

Bitcoin unter Druck - Durchsuchung in riesiger Kryptobörse

11.05.18 14:31 Uhr

Bitcoin unter Druck - Durchsuchung in riesiger Kryptobörse | finanzen.net

Der Bitcoin und viele andere Digitalwährungen sind am Freitag erheblich unter Druck geraten.

Werte in diesem Artikel
Devisen

52.295,8448 CHF -439,8548 CHF -0,83%

57.250,5122 EUR -459,8531 EUR -0,80%

50.034,6157 GBP -406,0310 GBP -0,80%

10.460.803,7556 JPY -76.176,1354 JPY -0,72%

67.553,8210 USD -437,6744 USD -0,64%

1.514,8338 CHF -16,0642 CHF -1,05%

1.658,3538 EUR -16,9569 EUR -1,01%

1.449,3337 GBP -14,9398 GBP -1,02%

303.014,1193 JPY -2.870,5409 JPY -0,94%

1.956,8058 USD -16,9624 USD -0,86%

1,0822 CHF -0,0291 CHF -2,62%

1,1847 EUR -0,0314 EUR -2,58%

1,0354 GBP -0,0275 GBP -2,59%

216,4686 JPY -5,5647 JPY -2,51%

1,3979 USD -0,0348 USD -2,43%

442,7072 CHF 5,0848 CHF 1,16%

484,6506 EUR 5,7464 EUR 1,20%

423,5649 GBP 4,9878 GBP 1,19%

88.555,2828 JPY 1.115,1070 JPY 1,28%

571,8727 USD 7,6514 USD 1,36%

0,7729 USD -0,3268 USD -29,72%

0,0001 GBP -0,0000 GBP -0,18%

0,0023 BCH -0,0000 BCH -1,15%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,85%

Am Markt wurden mehrere Gründe dafür genannt, darunter Meldungen über Durchsuchungen in einer riesigen Kryptobörse in Südkorea. Seit Donnerstagnachmittag hat der Bitcoin, die älteste und bekannteste Kryptowährung der Welt, etwa neun Prozent auf rund 8.500 US-Dollar verloren. Auch andere Digitalwährungen wie Ether, Ripple oder Bitcoin Cash standen erheblich unter Druck.

Die Kursverluste wurden zum einen mit Nachrichten begründet, wonach Upbit, die größte Kryptobörse Südkoreas und eine der größten der Welt, von Ermittlern durchsucht worden sei. Dies meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Hintergründe der Durchsuchungen blieben zunächst unklar. Upbit bestätigte in einer Mitteilung die Durchsuchung und teilte mit, man kooperiere mit den Behörden. Transaktionen und Abhebungen seien nicht betroffen, alle Einlagen seien sicher.

Am Markt wurde zudem auf Äußerungen aus den Reihen des Grafikkartenherstellers Nvidia verwiesen, der sich pessimistischer zu künftigen Einnahmen in Verbindung mit Kryptowährungen geäußert habe. Derartige Aussagen von Herstellern hochwertiger Grafikkarten wie Nvidia werden am Kryptomarkt oft stark beachtet, weil deren Grafikchips von großem Nutzen für die Herstellung (Schürfen) der digitalen Währungen sind.

/bgf/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, Lukasz Stefanski / Shutterstock.com