Kaum Impulse im Handel

Deshalb fällt der Euro in Richtung 1,13 US-Dollar

04.03.19 21:20 Uhr

Deshalb fällt der Euro in Richtung 1,13 US-Dollar | finanzen.net

Der Euro ist zu Wochenbeginn zeitweise in Richtung 1,13 US-Dollar gesunken.

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Im europäischen Nachmittagsgeschäft war es für die Gemeinschaftswährung Euro bis auf 1,1309 US-Dollar nach unten gegangen, nachdem sie im Vormittagsgeschäft noch fast 1,1370 Dollar gekostet hatte.

Im New Yorker Handel gab es den Euro zuletzt für 1,1330 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1337 (Freitag: 1,1383) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8821 (0,8785) Euro gekostet. Der Dollar dagegen konnte am Montag zu vielen Währungen zulegen.

Starke Gründe für den fallenden Eurokurs gab es nicht. Entscheidende Konjunkturdaten wurden zum Wochenstart nicht veröffentlicht. Und die marktdominierenden Themen sprachen eigentlich gegen den Dollar und nicht gegen den Euro. So deutet sich zwischen den USA und China immer deutlicher eine Annäherung im Handelsstreit an. Eine Aufhebung aller Strafzölle wird mittlerweile für möglich gehalten. Der US-Dollar, der von vielen Anlegern in unruhigen Zeiten als sicherer Hafen betrachtet wird, legte dennoch zu.

Selbst US-Präsident Donald Trump konnte dem Dollar keinen entscheidenden Schlag versetzen. Trump hatte sich am Wochenende erneut gegen einen aus seiner Sicht zu starken Dollar ausgesprochen, weil er der amerikanischen Wirtschaft schade. Zudem griff er abermals die US-Notenbank Fed und deren Chef Jerome Powell an. Dass der Dollar auf den Angriff kaum reagierte, wurde an den Märkten mit dem robusten Wachstum in den USA und den vergleichsweise hohen Marktzinsen dort erklärt. Beides mache amerikanische Anlagen attraktiv und stärke den Dollar./bgf/jsl/stk/ajx

FRANKFURT (dpa-AFX)

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