Darum bewegt der US-Zinsentscheid den Euro kaum

Der Eurokurs hat am Mittwoch nur kurzzeitig vom Zinsentscheid der US-Notenbank Fed Auftrieb bekommen.
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Nach einem Sprung bis auf fast 1,18 US-Dollar kehrte rasch wieder Ernüchterung ein - zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung im New Yorker Handel 1,1758 Dollar und damit ähnlich viel wie vor dem Zinsentscheid.
Die Währungshüter der Vereinigten Staaten hoben - wie von Volkswirten erwartet - ihren Leitzins ein weiteres Mal um 0,25 Punkte auf nun 2,0 bis 2,25 Prozent an. Damit bleiben sie trotz Kritik von US-Präsident Donald Trump ihrem geldpolitischen Kurs treu: Es ist das achte Mal seit Beginn der Zinswende Ende 2015, dass die Notenbank ihre Geldpolitik strafft, und in diesem Jahr bereits der dritte Zinsschritt.
Zudem erhöhten die Währungshüter ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum und die Arbeitslosenquote im laufenden Jahr, bestätigten aber ihre Inflationsprognose. Lediglich die Schätzung für den langfristigen Zinssatz hoben sie minimal von bisher 2,9 auf nun 3,0 Prozent an.
/gl/he
NEW YORK (dpa-AFX)
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