Dollarschwäche

Weshalb der Euro etwas zulegt

29.06.20 21:15 Uhr

Weshalb der Euro etwas zulegt | finanzen.net

Der Euro hat sich am Montag in einem schwankungsanfälligen Handel über 1,12 US-Dollar behauptet.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1239 EUR -0,0004 EUR -0,34%

8,0754 CNY 0,0290 CNY 0,36%

0,8466 GBP 0,0028 GBP 0,33%

8,6229 HKD 0,0281 HKD 0,33%

161,4800 JPY 0,1700 JPY 0,11%

1,1089 USD 0,0036 USD 0,33%

1,1811 EUR -0,0040 EUR -0,33%

0,0062 EUR 0,0000 EUR -0,13%

0,9017 EUR -0,0033 EUR -0,36%

Im US-Geschäft kostete die Gemeinschaftswährung Euro zuletzt 1,1234 Dollar und damit etwas mehr als im asiatischen Handel. Zeitweise war der Euro in Richtung 1,13 Dollar gestiegen, er konnte die Gewinne aber nicht halten. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1284 (Freitag: 1,1213) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8862 (0,8918) Euro.

Wer­bung
CNY/EUR und andere Devisen mit Hebel via CFD handeln (long und short)

Handeln Sie Währungspaare wie CNY/EUR mit Hebel bei Plus500 und partizipieren Sie an steigenden wie fallenden Notierungen.

Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Aufwind erhielt der Euro vor allem am Vormittag durch einen schwächeren US-Dollar. Am Markt wurde die zeitweilige Schwäche der amerikanischen Währung mit der freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten erklärt. Der Dollar war daher etwas weniger als sicherer Anlagehafen gefragt. Andere Währungen wie der Euro profitierten hiervon zunächst.

Am Nachmittag gewann der Dollar jedoch etwas an Boden. Marktteilnehmer nannten solide Daten vom amerikanischen Immobilienmarkt als einen Grund. Dennoch bleibt die Vorsicht unter Anlegern ausgeprägt, nicht zuletzt mit Blick auf die USA. Dort spitzt sich die Corona-Lage angesichts steigender Neuinfektionen immer weiter zu. Vor allem im Süden und Westen des Landes gilt die Situation als kritisch. Das bisher an den Märkten vorherrschende Bild einer raschen und deutlichen Konjunkturerholung wird dadurch in Frage gestellt.

/la/fba

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Claudio Divizia / Shutterstock.com