Datenflut

Darum gibt der Eurokurs nach

01.04.22 16:46 Uhr

Darum gibt der Eurokurs nach | finanzen.net

Der Kurs des Euro ist am Freitag gesunken.

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Im Vergleich zum Vortag hielten sich die Verluste aber in Grenzen. Die Gemeinschaftswährung Euro fiel am Nachmittag auf ein Tagestief bei 1,1031 US-Dollar, nachdem sie am Morgen bei 1,1070 Dollar gehandelt worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1052 (Donnerstag: 1,1101) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9048 (0,9008) Euro.

Ein starker Anstieg der Inflation in der Eurozone sorgte im Handelsverlauf nicht für starke Kursbewegungen. Angetrieben von hohen Energiepreisen kletterte die Inflationsrate im März auf ein Rekordhoch bei 7,5 Prozent. Am Markt wird damit gerechnet, dass die EZB in der zweiten Jahreshälfte mit der ersten Zinserhöhung seit Beginn der Corona-Pandemie auf die starke Teuerung reagieren wird.

"Die EZB hat ein handfestes Inflationsproblem", sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Jüngste Projektionen der Notenbank sähen bereits für das kommende Jahr wieder Inflationsraten im Bereich des EZB-Zielwertes von zwei Prozent vor. "Doch dahinter dürfte sich mehr Wunsch als Wirklichkeit verbergen", kommentierte Gitzel.

Am Nachmittag erhielt der Dollar durch robuste Daten vom US-Arbeitsmarkt Auftrieb, während der Euro im Gegenzug weiter unter Druck geriet. Der US-Arbeitsmarkt ist auch im März auf Erholungskurs geblieben. Die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück und nähert sich dem Niveau, das sie vor der Corona-Pandemie hatte. Die Beschäftigung stieg weiter an, wenn auch etwas schwächer als von Analysten erwartet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84145 (0,84595) britische Pfund, 135,35 (135,17) japanische Yen und 1,0217 (1,0267) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 1922 Dollar. Das waren rund 15 Dollar weniger als am Vortag.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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