Zinshoffnung

Aktien von Rheinmetall, RENK & HENSOLDT setzen Erholung fort: Zinssignale stützen, Friedensgespräche bleiben Risiko

25.08.25 20:59 Uhr

Zinssignale stützen Rüstungstitel: Aktien von Rheinmetall, RENK und HENSOLDT setzen Erholung fort | finanzen.net

Nach jüngsten Verlusten zeigen sich Rheinmetall & Co. wieder im Aufwind. Während geldpolitische Signale Rückenwind geben, könnten Friedensgespräche die Nachfrage dämpfen.

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• Rüstungsaktien können sich von Verlusten erholen
• Friedensgespräche bleiben Risikofaktor
• Was der Rheinmetall-Aktie Auftrieb verschafft

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Aktien von Rheinmetall, RENK und HENSOLDT wieder im Aufwind

Nachdem die Friedensgespräche im Russland-Ukraine-Konflikt wieder in den Hintergrund gerückt sind, gelingt es den Aktien von Rheinmetall, RENK und HENSOLDT, sich am Montag weiter zu stabilisieren. Schon am Freitag konnten die Papiere ihre Verluste wieder abschütteln.
Am Montag ging es im XETRA-Handel für die Anteilsscheine von Rheinmetall letztlich um 1,69 Prozent auf 1.650,00 Euro nach oben. Die Papiere von RENK stiegen derweil um 1,69 Prozent auf 59,46 Euro, während die HENSOLDT-Aktie 0,81 Prozent höher bei 87,25 Euro notierte.

Positive Signale vs. geopolitisches Risiko

Die jüngsten Kurszuwächse von Rheinmetall werden vor allem durch geldpolitische Signale aus den USA befeuert, wie die Stuttgarter Zeitung erklärt. Fed-Chef Jerome Powell stellte für den Herbst Zinssenkungen in Aussicht - niedrigere Finanzierungskosten könnten auch Investitionen in die Rüstungsindustrie erleichtern und stützen neben Rheinmetall weitere Branchenwerte.

Zudem setzte das Unternehmen selbst neue Akzente: Vorstandschef Armin Papperger kündigte an, das Rüstungsgeschäft noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken, um international wettbewerbsfähiger zu werden und neue Märkte zu erschließen.

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Ein Restrisiko bleibe jedoch die geopolitische Entwicklung. Friedensgespräche könnten die Nachfrage nach Rüstungsgütern dämpfen, doch Experten gehen angesichts hoher Verteidigungsbudgets vieler Staaten von einer anhaltend soliden Auftragslage aus.

Redaktion finanzen.net

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