Wacker Chemie: Kommt jetzt der Ausbruch?

25.03.26 10:53 Uhr

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Nach einer heftigen Berg- und Talfahrt nimmt die Aktie von Wacker Chemie das Jahreshoch vom Februar wieder ins Visier. Sinkende Ölpreise gelten dabei als die Haupttriebfeder.

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Life is a rollercoaster: Wie ließe sich die Kursentwicklung der Aktie von Wacker Chemie in dem noch jungen Börsenjahr besser beschreiben, als mit diesem Songtitel von Ronan Keating aus den frühen 2000ern? Wenngleich jede Achterbahnfahrt einmal endet, so scheint sich die von Wacker zumindest noch etwas fortzusetzen.

Wilde Fahrt

Für eine Fortsetzung der rasanten Achterbahnfahrt spricht der Chart: Nach dem Tief im zweiten Quartal 2025 bei unter 60 Euro bewegt sich das Papier in einem äußerst volatilen Trendkanal langsam aufwärts. Ja, Sie haben richtig gelesen: langsam. Damit sind natürlich nicht die mitunter sehr sprunghaften Auf- und Abwärtsbewegungen gemeint, sondern der tendenzielle Anstieg der unteren Markierungspunkte des Trendkanals. Immer wieder sank das Papier auf diese Linie zurück. Zuletzt war dies in der vergangenen Woche der Fall, als die Aktie auf Schlusskursbasis im Jahreschart auf knapp unter 70 Euro fiel.

Sinkende Hochpunkte

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Aktie nach dem Sprung auf das Jahreshoch Mitte Februar bei 84 Euro nun Hochpunkte ausgebildet hat, die stets unterhalb des vorangegangenen Wertes lagen. Um hierin eine sich abzeichnende Dreiecksformation zu erkennen, ist verfrüht, sollte aber im Hinterkopf behalten werden. Entscheidend wird sein, ob die Marke bei 81 Euro nachhaltig übersprungen werden kann oder ob das Papier doch wieder den Rückwärtsgang einlegt.

Fazit

Die Wacker-Aktie bewegt sich in einem Umfeld, in dem zumindest temporär den sinkenden Ölpreisen unverändert hohe Preise, für bestimmte, vorrangig von China benötigten Chemikalien, entgegenstehen. Analysten der Deutschen Bank sehen das anders: In einer Branchenstudie zur Chemie zählte Wacker nicht zu den Favoriten. Fakt ist aber auch, dass der Krieg im Iran noch nicht vorbei ist und die Ölpreise durchaus wieder kräftig anziehen könnten. Anleger sollten in diesem volatilen Umfeld keinen Kursen hinterherlaufen. Aber wenn die Achterbahnfahrt Wacker wieder unter 70 Euro drückt, könnte das ein interessantes Einstiegsniveau sein.

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Aussicht auf hohe Dividendenrenditen und die durch den Irankrieg noch einmal verdeutlichte strategische Bedeutung von Erneuerbaren Energien dürften hingegen die Gründe sein, warum die clearvise-Aktie die jüngste Abwärtsbewegung der Märkte nicht mehr mitgemacht hat. Gibt es Potenzial für mehr, wenn sich die Märkte beruhigen?: zum Artikel

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Erstellung am 25.03.26 um 10:29 Uhr.

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