SMA Solar: Starker Trend

30.03.26 07:51 Uhr

SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.


SMA Solar: Starker Trend | finanzen.net

Seit Beginn der Auseinandersetzung in Nahost gehört SMA Solar zu den Top-Performern an der Börse. Mit Krieg hat die Aktie wenig am Hut, mehr aber mit den Begleiterscheinungen.

Werte in diesem Artikel
Aktien

47,64 EUR -0,94 EUR -1,93%

Seit Beginn des Kriegs in Nahost hat die Aktie von SMA Solar fast 50 Prozent zugelegt. Dabei dürften es weniger die jüngst vorgelegten Geschäftszahlen inklusive des Ausblicks für 2026 sein, die dem Kurs derart Beine machen. Vielmehr kommt es dem heimischen Hersteller von Wechselrichtern für die Photovoltaik sehr gelegen, dass die Straße von Hormus derzeit für den Warenverkehr quasi nicht passierbar ist.

Krieg und Frieden

Der Engpass im Persischen Golf behindert den Warenwirtschaftsverkehr. Das betrifft nicht nur das Rohöl, sondern auch Importe aus China. Und genau da kommen die Wechselrichter für die Photovoltaik ins Spiel. Wenngleich nämlich SMA direkt vor der Haustüre vieler potenzieller Kunden sitzt, wird der europäische Markt noch zu rund 80 Prozent von chinesischen Wechselrichtern dominiert.

Freud und Leid

Des einen Freud, des anderen Leid: Der Engpass spielt SMA in die Karten. Inwieweit sich das aber in den Zahlen der Kassler auswirkt, ist noch offen. Vor wenigen Tagen erneuerte das Unternehmen nochmals den Ausblick für 2026. Der Umsatz soll zwischen 1.475 und 1.675 Mio. Euro und das EBITDA zwischen 50 bis 180 Mio. Euro liegen. Das letzte Wort muss das nicht sein.

Fazit

Der Krieg in Nahost produziert viele Verlierer, es gibt aber auch Gewinner. SMA gehört zu letzteren. Dass das Unternehmen das veränderte Umfeld noch nicht in seinen Geschäftszielen einpreist, ist nur nachvollziehbar. Denn niemand weiß, wie lange die Situation so noch anhält. Fundamental ist der aktuelle Kursanstieg zumindest auf Basis der aktuellen Ziele recht sportlich. Technisch ist der Widerstand bei rund 46 Euro durchbrochen. Damit könnte die Bahn sogar bis rund 60 Euro frei sein.

Weniger die Weltlage als unternehmensspezifische Entwciklungen lassen bei Pyrum aufhorchen. Denn das Unternehmen arbeitet an einem technologischen Durchbruch, für den noch ein letztes Detail fehlt. Und hier soll nun eine Lösung gefunden sein:  zum Artikel

Bei Materflex scheint die Börse derzeit zu warten, wie sich der Irankrieg auf das Geschäft aufwirken könnte. Der Blick richtet sich daher auf den Ausblick für 2026, der am 31. März kommen soll. Sollte dieser die Analysten, die ein deutliches Wachstum erwarten, bestätigen, könnte die Aktie, die bereits 2025 kräftig zugelegt und zuletzt mit einer hohen Stabilität überzeugt hat, zum nächsten Aufwärtsschub ansetzen: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.063 Prozent oder 13,8 Prozent p.a. (Stand: 28.03.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 27.03.26 um 15:35 Uhr.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel

 

 

SmartCaps-Newsletter – Investieren in Small & Mid Caps