SFC Energy: Das könnte die Wende sein
SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.

Nach einem schwachen Gesamtjahr zeigt sich bei SFC Energy im Schlussquartal eine klare Belebung. Gelingt 2026 der angekündigte Wachstumssprung, könnte die Aktie trotz ambitionierter Bewertung weiteres Potenzial entfalten.
Werte in diesem Artikel
Mit einem Kursplus von gut 6 Prozent hat die Börse ziemlich erfreut auf die Jahreszahlen für 2025 von SFC Energy reagiert. Dabei liest sich das Zahlenwerk des Brennstoffzellenherstellers auf den ersten Blick nicht sonderlich positiv. Aufgrund einer anhaltenden Investitionszurückhaltung der Kunden blieb der Umsatz mit 143,3 Mio. Euro nicht nur leicht unter dem Vorjahreswert (144,8 Mio.), sondern auch unter der - bereits abgesenkten - Jahresprognose. Das bereinigte EBITDA erreichte mit 16,7 Mio. Euro zwar den Zielkorridor, blieb damit aber fast um ein Viertel unter dem Vorjahreswert (22,0 Mio.).
Unterjähriger Umschwung
Anlass zur Hoffnung gibt indes die unterjährige Betrachtung, denn das vierte Quartal war für die Bayern mit 40,6 Mio. Euro das umsatzstärkste des Jahres und bedeutete zugleich die Rückkehr auf einen profitablen Wachstumspfad. Ähnliches signalisiert auch der Auftragseingang, der im Gesamtjahr mit 118,5 Mio. Euro zwar deutlich unter dem Vorjahrswert von 167,8 Mio. Euro blieb, aber von Oktober bis Dezember mit rund 40 Mio. Euro ebenfalls das stärkste Quartal des Jahres markierte.
Wachstumsinitiativen greifen
Der Vorstand sieht dies als Bestätigung, dass die im letzten Jahr eingeleiteten strategischen Wachstumsinitiativen nun zunehmend Früchte tragen. Das betrifft sowohl die regionale Expansion, etwa in die USA, in Dänemark und Singapur, aber auch produktseitige Innovationen wie Stromversorgungslösungen für Laser zur Drohnenabwehr oder auch für extreme Klimabedingungen und lange Laufzeiten. Strukturell will der Vorstand damit die Ausrichtung auf die lukrativen Wachstumsmärkte der äußeren und inneren Sicherheit weiter konsequent vorantreiben. Lag deren Anteil im letzten Jahr noch bei rund 50 Prozent, sollen es 2026 bereits 60 Prozent sein.
Zuversichtliche Prognose
Entsprechend zuversichtlich gibt sich der Vorstand, im laufenden Jahr wieder vollständig auf den Wachstumspfad zurückkehren zu können. Sofern keine neuen geopolitischen oder makroökonomischen Störungen auftreten, soll der Umsatz um 5 bis 12 Prozent auf 150 bis 160 Mo. Euro und das bereinigte EBITDA auf 20 bis 24 Mio. Euro gesteigert werden, was einem kräftigen Sprung von 20 bis 40 Prozent entspräche. Kommt es so, hätte die Aktie trotz einer immer noch gehobenen Bewertung mit einem KGV26 von 22 durchaus Luft nach oben, zumal die starke Fokussierung auf den Sicherheitssektor auch mittelfristig ein hohes Potenzial verspricht. Der Vorstand ist aber nun in der Bringschuld, 2026 seine Prognosetreue unter Beweis zu stellen - das sollte genau im Blick behalten werden.
Auf ein deutlich besseres Jahr 2026 hoffen auch Aktionäre der Beteiligungsgesellschaft DEWB. Basis dieser Erwartungen sind die großen Fortschritte der wichtigsten Beteiligungen, die sich in einem steigenden NAV niederschlagen sollten. Für die DEWB-Aktie, die ohnehin weit unter ihrem Buchwert notiert, eröffnet das einen großen Bewertungsspielraum: zum Artikel
Fundamental lohnt sich derzeit der Blick auch auf Gesco. Denn die sich häufenden positiven konjunkturellen Signale könnten endlich für den lange vermissten operativen Rückenwind sorgen, was auch die sehr moderat bewertete Aktie beflügeln sollte: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.438 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 14.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 24.02.26 um 11:45 Uhr.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel