Hapag-Lloyd-Aktie verliert: Schiff der deutschen Reedereim Golf von Splitter getroffen

Ein Containerschiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd ist westlich der Straße von Hormus von einem Granatsplitter getroffen worden.
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Das teilte Deutschlands größte Containerreederei aus Hamburg auf Anfrage mit. Zunächst hatten mehrere Medien berichtet.
Der Treffer habe dazu geführt, dass auf der "Source Blessing" ein Feuer ausgebrochen sei. "Die Besatzung an Bord ist wohlauf, konnte das Feuer löschen und die Situation schnell unter Kontrolle bringen", teilte ein Unternehmenssprecher mit. Zu dem Standort des weitervermieteten Schiffs machte die Reederei keine Angabe und verwies auf Sicherheitsgründe.
Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine teilte mit, ein Schiff nördlich von Dubai sei von einem Projektil getroffen worden.
Das Containerschiff "Source Blessing" ist nach Daten des Trackingdienstes VesselFinder 2003 gebaut worden. Es ist mehr als 240 Meter lang und fährt unter der Flagge Liberias. Nach übereinstimmenden Medienberichten kann es rund 3.200 Standardcontainer aufnehmen.
Der von Israel und den USA angegriffene Iran bedroht seit dem Ausbruch des Krieges Schiffe in der Region und attackiert diese. Der Verkehr durch die für den Öl- und LNG-Transport wichtige Straße von Hormus, eine Meerenge südlich des Irans, ist nahezu zum Erliegen gekommen.
Nach älteren Angaben des Schifffahrt-Informationsdiensts Alphaliner hielten sich Anfang März fünf Containerschiffe von Hapag-Lloyd in der Golfregion auf.
Die Aktie von Hapag-Lloyd verliert auf XETRA zeitweise 1,03 Prozent auf 134,30 Euro.
DUBAI/HAMBURG (dpa-AFX)
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Bildquellen: Hapag-Lloyd