Weitere Klagen gegen ThyssenKrupp
Immer neuer Ärger für ThyssenKrupp. Nach einer millionenschweren Geldbuße durch die EU-Kommission muss sich das Unternehmen nun nach der Aufdeckung eines Aufzug- und Rolltreppenkartells mit gleich mehreren Schadenersatzklagen auseinandersetzen.
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Nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Dienstag, liegt bei dem Berliner Landgericht neben einer Schadenersatzklage von Städten und der Bahn auch eine Klage von mehreren betroffenen Bauunternehmen vor.
Insgesamt gehe es bei den beiden Klagekomplexen um die Summe von 71 Millionen Euro, so der Sprecher. Zur Klage der Bauunternehmen (AZ 96 O 200/10) habe es bereits am vergangenen Freitag einen ersten Gerichtstermin in Berlin gegeben. Eine Entscheidung liege allerdings noch nicht vor. Bei dieser Schadenersatzklage gehe es um 25 Millionen Euro
Bei einer weiteren Klage von Städten und der Bahn (AZ 96 O 2012/10) gehe es um Forderungen von 46 Millionen Euro, sagte der Sprecher und bestätigte damit einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ/Dienstag). Ein Gerichtstermin stehe jedoch noch nicht fest. Ein ThyssenKrupp-Sprecher wies am Dienstag auf Anfrage auf die "hohe Komplexität" des Sachverhalts hin. "Es wird gerichtlich zu entscheiden sein, ob durch das Kartell überhaupt ein Schaden verursacht wurde und wenn ja, in welcher Höhe", sagte er.Ausgewählte Hebelprodukte auf thyssenkrupp
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