OTS: Wüstenrot & Württembergische AG / W&W-Gruppe steigert Ergebnis 2025 kräftig

27.03.26 09:14 Uhr

W&W-Gruppe steigert Ergebnis 2025 kräftig

Kornwestheim (ots) -

- IFRS-Konzernergebnis mehr als verdreifacht - Ergebnis nach HGB steigt erneut.

- Starkes Neugeschäft - Marktanteile gewonnen.

- Deutliche Zuwächse insbesondere im Kfz- und Firmenkundengeschäft.

- CEO Junker: "Vorsprung im Wettbewerb durch Kundennähe und Effizienz - wir

begrüßen KI und verstehen sie als Chance, nicht als Bedrohung."

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat 2025 ihr Ergebnis kräftig

gesteigert. Das IFRS-Konzernergebnis legte um mehr als das Dreifache auf 121

Millionen Euro (Vorjahr: 35 Millionen Euro) zu. Das HGB-Ergebnis der W&W AG

stieg auf 146 Millionen Euro (Vorjahr: 135 Millionen Euro). Dank des starken

Wachstums im Neugeschäft konnte die Gruppe die Marktposition weiter ausbauen.

Die Marktanteile stiegen. Der Hauptversammlung wird eine konstante Dividende von

65 Eurocent je Aktie vorgeschlagen.

Jürgen A. Junker, CEO der W&W-Gruppe: "2025 haben wir ein eindeutig starkes

Ergebnis erzielt. Wir sind damit nach dem durch Unwetterereignisse belasteten

Jahr 2024 zurück auf unserem nachhaltigen Kurs. Wir beweisen jeden Tag, wie

substanzstark und operativ erfolgreich unsere Gruppe ist. Im Geschäft und bei

unseren Kundinnen und Kunden sind wir in den vergangenen Jahren deutlich

vorangekommen. Dies zeigen insbesondere die Erfolge im Neugeschäft. Die

W&W-Gruppe steht gut da, und wir haben weiter viel Potenzial, das wir heben

werden. Ziel ist es, dort, wo wir einen Vorsprung vor dem Wettbewerb haben,

unseren Vorsprung auszubauen, und dort, wo wir ihn noch nicht haben, ihn

herzustellen. Dabei setzen wir auf überzeugende Produkte, kompromisslose

Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen, Effizienz in allen Bereichen und den

gezielten, zugleich verantwortungsbewussten Einsatz von Technologie,

insbesondere der KI. Wir begrüßen KI und verstehen diese als Chance, nicht als

Bedrohung. Dazu startet die W&W-Gruppe eine umfassende Qualifizierungsoffensive,

um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Möglichkeiten der neuen Technologie

vertraut zu machen."

Geschäftsfelder wachsen weiter

Die Schaden- und Unfallversicherung der Württembergischen Versicherung setzt den

Ertrags- und Wachstumskurs fort. Bei einer Combined Ratio (brutto) von 86,2

(Vorjahr: 102,7) Prozent konnte im Jahr 2025 erneut ein erfreuliches Wachstum im

Neu- und Ersatzgeschäft von 472 Millionen Euro erzielt werden (Vorjahr: 436

Millionen Euro). Der Jahresbestandsbeitrag wurde damit zum Vorjahr um 8,3

Prozent deutlich ausgebaut. Dazu beigetragen haben alle drei Segmente Kraftfahrt

(plus 9,8 Prozent), Privatkunden (plus 9,1 Prozent) und Firmenkunden (plus 3,8

Prozent).

In der Lebensversicherung setzte sich der Ausbau der Marktposition der letzten

Jahre fort. So stieg die Beitragssumme des Neugeschäfts um 13,7 Prozent auf 3,69

Milliarden Euro. Auch in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) lag die

Beitragssumme mit rund 1,2 Milliarden Euro über dem Vorjahr (1,1 Milliarden

Euro). Das Neugeschäft in der Lebensversicherung, bestehend aus laufendem

Beitrag und Einmalbeitrag, wuchs um 15,6 Prozent und stieg auf 535 Millionen

Euro.

Die Württembergische Krankenversicherung blieb 2025 auf Wachstumskurs und

steigerte den Jahresneubeitrag um 8,6 Prozent auf 12,6 Millionen Euro, vor allem

dank einer dynamischen Nachfrage in der betrieblichen Krankenversicherung.

Im Geschäftsfeld Wohnen entwickelte sich das Neugeschäftsvolumen mit

Sofortfinanzierungen, Modernisierungen und Eigenkapitalaufbau (Summe aus

Brutto-Neugeschäft sowie dem Kreditneugeschäftsvolumen inkl. Vermittlungen ins

Fremdbuch) erfreulich und verzeichnete gegenüber 2024 ein Wachstum um 5,2

Prozent auf 16,49 Milliarden Euro (Vorjahr: 15,68 Milliarden Euro). Das

Kreditneugeschäftsvolumen stieg auf 5,4 (Vorjahr: 4,7) Milliarden Euro. Damit

festigte Wüstenrot erneut seine in den Vorjahren deutlich ausgebaute

Marktposition.

Die Wüstenrot Bausparkasse verzeichnete 2025 ein Brutto-Neugeschäft nach

Bausparsumme von 11,07 Milliarden Euro (Vorjahr: 10,99 Milliarden Euro).

Wüstenrot konnte somit sein Bausparvolumen gegen den Markttrend steigern und

seinen Marktanteil deutlich auf knapp 18 Prozent ausbauen. Der Bestand der

Baudarlehen lag Ende 2025 mit 30,1 Milliarden Euro um rund 6 Prozent über dem

Vorjahreswert von 28,4 Milliarden Euro. Bausparen ist für Eigenkapitalbildung

und Zinssicherung nach wie vor ein attraktives und unverzichtbares

Finanzprodukt.

W&W-Gruppe stabil aufgestellt

Die W&W-Gruppe verfügt über eine Bilanzsumme von 72,5 (Vorjahr: 72,3) Milliarden

Euro. Zum Jahresschluss 2025 betrug das Eigenkapital des Konzerns 4,96 nach 4,92

Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Für die Solidität der Unternehmensgruppe sprechen auch die Bewertungen der

Kredit-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Sie hat das "A-"-Rating der

W&W-Kerngesellschaften mit stabilem Ausblick bestätigt.

KI-Einsatz wird forciert - mehr Weiterbildung

Die W&W-Gruppe treibt den Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) aktiv im

Rahmen der Ambition Bestform 2030 voran. Zu den KI-Lösungen, die bereits im

Einsatz sind, zählen etwa Sprachdialogsysteme im Kundenservice, Bilanzanalysen

im Kreditgeschäft und Assistenzsysteme in den Versicherungssparten Leben,

Kranken, Komposit und Baufinanzierung. Weitere werden zügig folgen. Die

W&W-Gruppe versteht KI - verantwortungsbewusst eingesetzt - als Möglichkeit, in

allen Bereichen des Unternehmens besser, schneller und agiler zu werden und so

die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zu erfüllen. Der Vorsorgekonzern

investiert deutlich in zukunftsgerichtete Qualifizierung, um die KI-Kompetenz

auszubauen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage zu versetzen,

die Potenziale der KI zu nutzen - auch für ihre eigene Laufbahn. Wie erfolgreich

die W&W beim Einsatz neuer Technologien ist, wird nicht zuletzt bei Adam Riese,

der digitalen Plattform der W&W-Gruppe, deutlich. Sie hat bereits heute, wenige

Jahre nach ihrer Gründung, mehr als 450.000 Kundinnen und Kunden.

W&W-CEO Junker ergänzt: "Das Geschäftsmodell der W&W-Gruppe - davon sind wir

überzeugt - muss digitaler, standardisierter und noch effizienter werden. Daran

werden wir in den nächsten Jahren mit Hochdruck arbeiten."

Ausblick

Für 2026 strebt die W&W-Gruppe trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein

IFRS-Konzernergebnis zwischen 120 und 150 Millionen Euro an. Gleichzeitig leitet

sie gezielte Effizienzsteigerungen insbesondere im Geschäftsfeld Wohnen und der

IT ein, um unter anderem auf die anhaltende Schwäche an den Immobilienmärkten,

Herausforderungen an den Zinsmärkten sowie den allgemeinen Kostendruck zu

reagieren.

Pressekontakt:

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Dr. Immo Dehnert

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