OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Vielfältige ...

26.03.26 13:11 Uhr

Vielfältige Investitionsmöglichkeiten für deutsche Wirtschaft /

Steigender Handel seit 2022 / Brossardt: "Frühzeitiges Engagement

verschafft eine gute Ausgangsposition auf dem Markt vor Ort"

München (ots) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

unterstreicht die Chancen von frühzeitigen wirtschaftlichen Investitionen in die

Ukraine. "Putins erbarmungsloser Abnutzungskrieg in der Ukraine hält nun seit

mehr als vier Jahren an. Die Ukraine hält den massivsten Angriffen Russlands

bislang weiter stand. Als bayerische Wirtschaft sind wir überzeugt: Dieser Krieg

erfordert auch künftig unsere volle Aufmerksamkeit. Europa steht in der Pflicht

, sich auch in Zukunft für die Ukraine zu engagieren. Die Ukraine verteidigt

nicht nur die eigenen Grenzen, sondern auch unsere europäischen Werte. Durch

konsequentes Engagement beim Wiederaufbau können wir auch Putin deutlich machen,

dass wir an der Seite der Ukraine stehen - heute und in Zukunft", betonte vbw

Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf einer Kooperationsveranstaltung mit

dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V.

Schätzungen zufolge wird der Wiederaufbau in den nächsten zehn Jahren 500

Milliarden Euro kosten. Um den Wiederaufbau zu beschleunigen sind frühzeitige

deutsche Investitionen aus Sicht der vbw wichtig. Brossardt betont: "Der

Privatwirtschaft kommt beim Wiederaufbau eine Schlüsselrolle zu. Was uns immer

wieder signalisiert wird: Die Menschen in der Ukraine honorieren es, wenn

ausländische Unternehmen frühzeitig investieren. Gerade Unternehmen, die

langfristig in der Ukraine tätig sein wollen, können sich durch beherztes

Engagement eine gute Ausgangsposition auf dem dortigen Markt schaffen." Ziel der

Veranstaltung war es, die Unternehmen über die vielfältigen

Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren. Für kleine und mittlere Unternehmen

ist neben der Frage der Finanzierung und der Absicherung insbesondere auch die

Vereinfachung der komplizierten Ausschreibungsverfahren von entscheidender

Bedeutung.

Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft e. V., Michael

Harms, ergänzte abschließend: "Die Unterstützung der Ukraine bleibt ein

Kernanliegen des Ost-Ausschusses und der deutschen Wirtschaft insgesamt. Trotz

des Krieges sind die in der Ukraine aktiven deutschen Unternehmen dem Land treu

geblieben, leisten erhebliche Hilfe und investieren strategisch in neue

Projekte. Die Ergebnisse des deutschen Engagements sind in konkreten Zahlen

sichtbar: Der deutsch-ukrainische Handel hat seit 2022 um über 50 Prozent auf

inzwischen 12,5 Milliarden Euro zugenommen. Seit Kriegsbeginn hat die

Bundesregierung rund 50 Investitionsgarantien für Vorhaben in der Ukraine

übernommen. Laut einer Umfrage, die der Ost-Ausschuss mit KPMG durchgeführt hat,

erwägen 43 Prozent der befragten 115 Unternehmen in der Ukraine zu investieren -

hinter Polen liegt das Land damit auf Platz zwei unter den bevorzugten

Investitionszielen im östlichen Europa."

Pressekontakt:

Felix Fend, +49 (0) 89-551 78-335, mailto:felix.fend@vbw-bayern.de

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