OTS: Roche Pharma AG / Geschäftsergebnis 2025: Roche in Deutschland zieht ...

04.03.26 13:02 Uhr

Geschäftsergebnis 2025: Roche in Deutschland zieht positive Bilanz /

Roche wächst gegen den Trend und investiert über 700 Millionen Euro in

Deutschland (FOTO)

Mannheim, Penzberg, Grenzach-Wyhlen, Ludwigsburg (ots) - Während große Teile der

deutschen Wirtschaft stagnieren, setzt Roche ein ermutigendes Signal für den

Wirtschaftsstandort Deutschland: Im Geschäftsjahr 2025 investierte das

Unternehmen über 700 Millionen Euro in die deutschen Standorte und steigerte

seinen Umsatz um 4,7 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Dieses Wachstum basiert

auf gezielten Investitionen in medizinischen Fortschritt entlang der gesamten

Wertschöpfungskette in den Bereichen Pharma und Diagnostik. Roche bekennt sich

damit klar zum Standort Deutschland und zahlt direkt auf die Hightech-Agenda und

künftige Pharma- und Medizintechnikstrategie der Bundesregierung ein. Damit

Deutschland auch weiterhin eine leistungsfähige medizinische Versorgung und

einen schnellen Zugang von Patientinnen und Patienten zu neuesten Innovationen

sicherstellen kann und im internationalen Wettbewerb nicht weiter zurückfällt,

müssen den politischen Bekenntnissen zügig wirksame industriepolitische Reformen

folgen.

Geschäftsjahr 2025 von Roche in Deutschland im Überblick:

- Gesamtumsatz* steigt auf rund 8,9 Milliarden Euro (+4,7 Prozent).

- Die Pharma-Sparte erzielte einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro ( +6,3 Prozent

). Dieses Ergebnis spiegelt die hohe Nachfrage nach innovativen Therapien wie

Vabysmo, Ocrevus, Evrysdi und Polivy wider und ist Ausdruck eines

funktionierenden Innovationswettbewerbs sowie eines steigenden

Versorgungsbedarfs in einer alternden Gesellschaft.

- Diagnostik-Sparte: Die Division Diagnostics entwickelte sich stabil und lag

mit rund 909 Millionen Euro (-1 Prozent) nahezu auf dem starken Niveau des

Vorjahres. Das Geschäft mit Blutzuckerteststreifen verzeichnete - infolge des

technologischen Wandels hin zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM, z. B.

Accu-Chek SmartGuide) - einen erwarteten Rückgang. Ebenso entwickelte sich das

Gerinnungsselbstmanagement aufgrund veränderter Therapieansätze rückläufig.

Die Rückgänge konnten jedoch durch das solide Wachstum im Kerngeschäft

weitgehend kompensiert werden.

- Konzernlieferungen: Die Lieferungen aus den deutschen Standorten in den

globalen Roche-Verbund stiegen auf 5,8 Milliarden Euro (+5 Prozent). Dies

unterstreicht die strategische Bedeutung Deutschlands als Technologie- und

Produktionsknotenpunkt innerhalb des Konzerns sowie als Exportnation.

- Mitarbeitende: Roche beschäftigte zum 31.12.2025 18.594 Mitarbeitende (+338 im

Vergleich zu 2024), davon 643 Auszubildende. Insgesamt hängen laut Prognos AG

rund 56.000 Arbeitsplätze in Deutschland direkt oder indirekt von Roche ab -

jeder Roche-Arbeitsplatz induziert 2,1 Arbeitsplätze.

Roche setzt Investitionssignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland:

Allein im Geschäftsjahr 2025 investierte Roche rund 719 Millionen Euro in den

Ausbau und die Werterhaltung seiner deutschen Standorte. Damit erreicht das

Investitionsvolumen einen historischen Höchststand und unterstreicht das

langfristige Bekenntnis des Unternehmens für den Wirtschafts- und

Innovationsstandort Deutschland. "Wir haben unser Investitionsversprechen auch

unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen und Belastungen eingehalten", sagt

Dr. Claudia Fleischer, Geschäftsführerin der Roche Diagnostics GmbH. "Seit 2020

hat Roche in Deutschland über 1.800 neue Arbeitsplätze geschaffen und fast 3,8

Milliarden Euro investiert. Unsere Investitionen sind langfristig angelegt und

richten sich auf Technologie, Standorte und qualifizierte Beschäftigte. Sie sind

Ausdruck unseres klaren Bekenntnisses zu Deutschland - und doch kein

Selbstläufer. Bürokratie, Überregulierung und langsame Genehmigungsverfahren

sind nicht nur Herausforderungen. Sie verursachen massive Zusatzkosten und

schwächen die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Hier ist die Politik

gefragt."

Ein konkretes Beispiel für die bereits getätigten Investitionen am Standort

Deutschland ist das am 12. Februar 2026 eröffnete Diagnostik-Innovationszentrum

in Penzberg (Einzelinvestition: 300 Millionen Euro). Es steht für Präzision und

High-Tech "Made in Germany". Dank intelligenter Vernetzung, vollautomatisierter

Prozesse und hochmoderner Robotik wird die Entwicklungszeit von zentralen

Schritten der Testentwicklung um 30 Prozent reduziert. "Frühe Diagnostik ist der

Schlüssel für wirksame Therapien - etwa bei Krebs oder neurodegenerativen

Erkrankungen - und somit auch ein wichtiger Hebel für mehr Effizienz im

Gesundheitssystem", betont Daniela Kahlert, Geschäftsführerin der Roche

Diagnostics Deutschland GmbH.

Eine Schlüsselindustrie, die für Resilienz und Versorgungssicherheit steht:

Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) gehört zu den wenigen

Industriesektoren, in denen Deutschland weiterhin eine internationale

Spitzenposition einnimmt. Die Branche ist ein Wachstumstreiber, schafft

hochwertige Arbeitsplätze und trägt wesentlich zur Finanzierung und

Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme bei. Vor dem Hintergrund eines

zunehmend volatilen globalen Umfeldes gewinnt die industrielle

Gesundheitswirtschaft zudem auch an strategischer Bedeutung im Kontext der

nationalen Sicherheitsfrage. "Regierungen weltweit haben erkannt, dass die

Bedeutung unserer Branche weit über Gesundheit und Patientenversorgung

hinausgeht. Sie ist Teil der kritischen Infrastruktur und ein entscheidender

Faktor für Wachstum, technologische Souveränität und Versorgungssicherheit",

betont Dr. Daniel Steiners, Vorstand der Roche Pharma AG. Er ergänzt: "Wer

einseitige globale Abhängigkeiten begrenzen und Resilienz stärken will, muss

Standortbedingungen schaffen, die Wertschöpfung, Innovation und Wachstum

ermöglichen. Dazu gehört auch ein attraktiver heimischer Markt, der den Absatz

innovativer Produkte trägt."

Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Wandel:

Die US-amerikanische Administration treibt derzeit weitreichende Reformen in

mehreren zentralen Bereichen voran, darunter z. B. die Modernisierung der Food

and Drug Administration (FDA), der Abbau bürokratischer Hürden sowie die

Stärkung der inländischen Arzneimittelproduktion. Diese Maßnahmen werden

voraussichtlich auch für Deutschland und Europa nicht ohne Folgen bleiben. "Es

spricht vieles dafür, die neuen Rahmenbedingungen und Regularien in den USA und

deren Auswirkungen sowohl auf den Wirtschaftsstandort als auch die Versorgung in

Deutschland gemeinsam mit der deutschen Politik aufmerksam zu erörtern und

unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken", so Dr. Daniel Steiners.

Handlungsbedarf besteht vor allem im Bereich der Industriepolitik in

Deutschland. Dazu zählen: Planungssicherheit für langfristige Investitionen,

beschleunigte Genehmigungsprozesse, eine konsequente Digitalisierung,

innovationsfreundliche Marktzugangsbedingungen sowie eine angemessene

Honorierung von Innovationen.

* Gesamtumsatz von Roche in Deutschland umfasst die Umsätze der Sparten Pharma

und Diagnostik sowie die Konzernlieferungen. Hier (https://www.roche.de/presse)

finden Sie weitere Informationen rund um Roche in Deutschland. Alle erwähnten

Markennamen sind gesetzlich geschützt.

Über Roche in Deutschland: Roche beschäftigt in Deutschland knapp 18.600

Mitarbeitende in den Bereichen Pharma und Diagnostik. Das Unternehmen ist unter

anderem an den drei großen Standorten in Mannheim, Penzberg und Grenzach-Wyhlen

vertreten. Die Schwerpunkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette

der beiden Geschäftsbereiche "Pharma" und "Diagnostics": Von Forschung und

Entwicklung über Produktion, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb, wobei

jeder Standort neben dem Deutschland-Geschäft auch globale Aufgaben wahrnimmt.

Weitere Informationen zu Roche in Deutschland unter http://www.roche.de.

Pressekontakt:

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Roche Diagnostics GmbH

Annett Fischer

Head of Communications, Sites Network Germany

Tel.: +49 (0)152 / 549 943 06

E-Mail: mailto:annett.fischer@roche.com

Roche Pharma AG

Faten Gaber

Head of Communications & Public Affairs

Tel: +49 (0)7624 / 14-4000

E-Mail: mailto:faten.gaber@roche.com

Roche Diagnostics Deutschland GmbH

Maren Schulz

Head of Communications

Tel.: +49 (0)173 / 586-1179

E-Mail: mailto:maren.schulz@roche.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7431/6228737

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