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24.03.26 07:15 Uhr

2026 wird ein Schlüsseljahr für das KI-gestützte Prozessmanagement -

BPM Pulse Survey zeigt massive Dynamik (FOTO)

Frankfurt (ots) - Digitale Transformation, KI-Agenten und steigender

Effizienzdruck verändern Prozessmanagement grundlegend, Unternehmen stehen am

Beginn des Zeitalters "Agentic BPM"

Künstliche Intelligenz verändert das Prozessmanagement schneller und

tiefgreifender als alle Technologien zuvor. Das zeigt der neue BPM Pulse Survey

2026, den BearingPoint gemeinsam mit BPM&O veröffentlicht hat. Die Studie

verdeutlicht: KI wird vom Analyse-Werkzeug zum aktiven Gestalter im

Prozessmanagement. Unternehmen stehen vor einem strukturellen Wandel, in dem

datengetriebene Entscheidungen, autonome Prozesssteuerung und effiziente

End-to-End-Orchestrierung zunehmend Realität werden.

Unternehmen erkennen strategische Bedeutung von Prozessmanagement und KI

Prozessmanagement hat sich vom Nischenthema zu einem zentralen Bestandteil der

Unternehmenssteuerung entwickelt. 83 Prozent der Unternehmen sehen

Prozessmanagement bereits heute als geschäftskritisch. Bis 2030 wird es laut

Studie zur zentralen Kernkompetenz KI-gestützter Organisationen werden.

"Die Studie macht sehr klar, dass wir an einem Punkt angekommen sind, an dem KI

nicht mehr nur Effizienzgewinne ermöglicht, sondern Prozesse inhaltlich

versteht. Das verändert die Erwartungen an Prozessmanagement fundamental: Statt

nur Abläufe zu standardisieren, müssen Unternehmen viel stärker die Frage

stellen, welche Entscheidungen sie künftig durch KI unterstützen oder

vorbereiten lassen wollen. Die strategische Priorität verschiebt sich damit weg

vom reinen Automatisieren hin zur Entwicklung verlässlicher

Entscheidungsintelligenz. Wer diese Perspektive früh einnimmt, wird deutlich

schneller in der Lage sein, Agentic-BPM-Ansätze produktiv zu nutzen", sagt

Christian Opitz, Partner bei BearingPoint.

Gleichzeitig zeigt die Studie: Unternehmen fokussieren sich derzeit noch stark

auf Effizienz und Automatisierung, haben aber das strategische Potenzial von KI,

etwa für datenbasierte Entscheidungen, Entscheidungsintelligenz und

Innovationsfähigkeit, bislang nur rudimentär ausgeschöpft.

KI verschiebt Rollenbilder und eröffnet neue Potenziale

Erstmals zeigt die Studie deutlich den Übergang zu Agentic BPM: KI-Systeme

beginnen, End-to-End-Prozesse autonom zu steuern, Entscheidungen vorzubereiten

und Abläufe selbstständig zu optimieren. Bereits 42 Prozent der Unternehmen

nutzen generative KI im Prozessmanagement, 16 Prozent sogar KI-Agenten - ein

Zeichen dafür, dass der Wandel längst begonnen hat.

Gleichzeitig verändern sich Rollenbilder massiv: Klassische Prozessmanager

entwickeln sich zu AI Process Architects, die Daten, KI, Governance und

Automatisierung zusammenführen.

"Die Ergebnisse zeigen deutlich, wie rasant sich Rollen und Kompetenzen im

Prozessmanagement verändern. KI eröffnet enorme Chancen, doch ohne klare

Zielbilder, strukturierte Governance und befähigte Mitarbeitende bleiben

Potenziale ungenutzt. Entscheidend ist jetzt, KI nicht isoliert zu betrachten,

sondern sie in klar definierte Prozessarchitekturen, hochwertige Daten und

robuste Governance einzubetten. Wer das konsequent angeht, schafft die

Voraussetzung dafür, dass KI nicht nur Aufgaben automatisiert, sondern echte

Prozessintelligenz entwickelt und damit einen nachhaltigen Produktivitätshebel

schafft", kommentiert Dirk Pohla, Geschäftsführer BPM&O.

Hürden bleiben - Datenqualität, Business Cases und Know-how bremsen Skalierung

Trotz steigender Nutzung sieht die Studie bedeutende Herausforderungen beim

erfolgreichen Rollout von KI:

- 29 % kämpfen mit unzureichender Datenqualität

- 18 % starten Pilotprojekte ohne klaren Business Case

- 16 % fehlt Know-how im Umgang mit KI und BPM-Methoden

Besonders auffällig: Viele Unternehmen testen KI bereits, schaffen aber nur

selten den Sprung von Pilotprojekten zur Skalierung. Fehlende Governance und

Transparenz führen häufig zu Schatten-IT oder isolierten Leuchtturmprojekten.

Einsatz steigt rasant - KI durchdringt inzwischen alle Geschäftsbereiche

Die Bandbreite existierender KI-Anwendungsfälle wächst weiter. Unternehmen

nutzen KI heute u. a. für:

- automatisierte Dokumentenverarbeitung

- Klassifikation & Prognosen

- Lead-Management

- Finance & Controlling

- Risikoanalyse

- Guided Buying & Procurement

Dies zeigt: KI ist in nahezu allen Unternehmensbereichen angekommen, doch klar

messbare, dominante Werttreiber stehen vielerorts noch aus.

Zukunft: Agentic BPM als neuer Standard - KI steuert Prozesse autonom

Der BPM Pulse Survey 2026 zeigt klar: Bis 2030 entwickelt sich Prozessmanagement

von klassischen Modellierungsansätzen hin zu autonomen, lernenden

Prozesslandschaften, in denen KI Muster erkennt, Entscheidungen vorbereitet und

Abläufe eigenständig optimiert.

Unternehmen, die heute in Datenqualität, KI-Kompetenzen und Governance

investieren, werden laut Studie künftig deutliche Effizienz- und

Innovationsvorteile erzielen.

Über die Studie

Der BPM Pulse Survey 2026 basiert auf einer Online-Befragung von 215

Teilnehmenden aus acht Branchen. Die Erhebung wurde zwischen November 2025 und

Februar 2026 unter Kunden und Netzwerkpartnern von BearingPoint und BPM&O

durchgeführt.

Die vollständige Studie steht hier zum Download zur Verfügung:

https://ots.de/dIsHBZ

Über BPM&O

Die 2009 gegründete Managementberatung BPM&O GmbH mit Sitz in Köln ist auf die

Entwicklung prozessorientierter Organisationen spezialisiert. Ziel ist es,

Unternehmen beim Aufbau einer zukunftsweisenden prozessorientierten

Unternehmensführung zu unterstützen.

Unter dem Motto "360° BPM" bietet die BPM&O maßgeschneiderte Lösungen für ein

schneller und effektiver steuerbares System aus Prozessen, Organisation,

Menschen und IT. Von dem Aufbau einer prozessorientierten Organisation bis hin

zur Erarbeitung von Prozesskennzahlen - wir erarbeiten auf Basis eines schnellen

Verständnisses von Herausforderung die passende Lösung.

Weitere Informationen:

Homepage: https://www.bpmo.de/

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/bpm-o-gmbh-enabling-bpm-and-people-/

Über BearingPoint

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit

europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner

Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation,

indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie,

Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten

dabei in unterschiedlichsten Industrien - immer nah am Kunden. Spezialisierte

SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte

Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die

Herausforderungen unserer Kunden.

Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und

Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und

engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen

Geschäftserfolg.

BearingPoint gehört zu den TIME World's Best Companies und den Forbes World's

Best Employers. Das Unternehmen ist zudem eine zertifizierte B Corporation, die

hohe soziale und ökologische Standards erfüllt.

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