MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Der Anleihemarkt reagierte mit sinkenden Renditen auf den Trump-Rückzieher und die fallenden Ölpreise. Im Zehnjahresbereich ging es um 4 Basispunkte auf 4,35 Prozent nach unten. Im Tagestief waren es schon 4,31 Prozent gewesen. Mit den fallenden Ölpreisen sinke das Risiko eines Inflationsanstiegs, was zugleich Zinserhöhungsspekulationen dämpfe, erklärten Marktteilnehmer.
DEVISEN
Euro schnellte auf 1,1612 Dollar nach oben, verglichen mit Ständen um 1,1485 Dollar vor den Trump-Einlassungen.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Gold war weiter nicht gesucht, Der Preis der Feinunze sank um 2,3 Prozent auf 4.385 Dollar. "Die Preise verzeichneten ihren größten Wochenverlust seit 1983 aus Sorge, dass eine höhere Inflation die Fed zu Zinserhöhungen veranlassen wird", warfen die Analysten von ANZ einen Blick auf den jüngsten starken Preisrückgang.
Die Ölpreise kamen von den frühen Tageshochs mit dem Trumpschen Entspannungssignal deutlich zurück. Zuletzt kostete Brent-Öl im Vergleich zum Freitag 11 Prozent weniger, rund 99,80 Dollar je Fass. Im Tageshoch waren noch 114 Dollar fällig gewesen.
+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 17.30 UHR +++++
EU / AUSTRALIEN - FREIHANDELSABKOMMEN
Die Europäische Union und Australien haben sich auf ein Freihandelsabkommen und eine Sicherheitspartnerschaft geeinigt. Das Freihandelsabkommen, dessen Zustandekommen Jahre dauerte, beseitigt mehr als 99 Prozent der Zölle auf EU-Warenexporte nach Australien. Für Australien wird die europäische Nachfrage nach kritischen Mineralien sowie eine Zunahme europäischer Investitionen dazu beitragen, die australische Wirtschaft anzukurbeln.
AUTOMOBILABSATZ EUROPA
Die Neuzulassungen in der EU, der Freihandelszone Efta und Großbritannien stiegen im Februar um 1,7 Prozent auf 979.321 Fahrzeuge, wie die Herstellervereinigung Acea mitteilte. Für die ersten beiden Monate stand wegen des schwachen Januars ein Minus von 1,0 Prozent auf 1,94 Millionen Autos zu Buche.
DEUTSCHE TELEKOM
verliert das Vorstandsmitglied für Produkte und Technologie: Abdurazak (Abdu) Mudesir geht auf eigenen Wunsch zum Ende des Monats. Mudesirs Aufgaben übernimmt übergangsweise Finanzvorstand Christian Illek zusätzlich.
DEUTSCHE LUFTHANSA
Die Region Naher Osten wird mindestens bis zum 30. April nicht angeflogen. Darüber hinaus werden die Linien Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss Flüge nach Tel Aviv bis Ende Mai aussetzen, Lufthansa Cargo bis Ende April. Zusätzlich gilt für Eurowings ein Flugstopp nach Tel Aviv, Beirut und Erbil bis einschließlich 30. April und für Dubai, Abu Dhabi und Amman bis einschließlich 24. Oktober.
DEUTSCHE LUFTHANSA
und der Flughafen München setzen ihre Partnerschaft fort. Das Terminal 2 soll im Rahmen dieses Gemeinschaftsunternehmens durch einen weiteren Flugsteig ergänzt werden, durch den die Abfertigungskapazität des Terminals um weitere 10 Millionen Passagiere pro Jahr steigen wird.
TOTALENERGIES
wird keine Offshore-Windkraftprojekte in den USA mehr entwickeln und hat mit dem US-Innenministerium Vereinbarungen zur Rückgabe zweier Pachtverträge in Carolina Long Bay und New York Bight getroffen.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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March 24, 2026 02:41 ET (06:41 GMT)