Apple feuert Managerin wegen angeblich geleakter Informationen
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Die Senior Engineering Program-Managerin Ashley Gjøvik wurde von Apple mit der Begründung entlassen, sie habe vertrauliche Informationen über das Unternehmen durchsickern lassen. Gjøvik hatte dem Konzern wiederholt Mobbing am Arbeitsplatz vorgeworfen.
Werte in diesem Artikel
• Apple feuert Managerin Ashley Gjøvik wegen angeblicher Leaks
• Gjøvik prangerte immer wieder toxische Arbeitsatmosphäre an
• Apple streitet Fehlverhalten ab
Managerin wegen Leak-Vorwürfen gefeuert
Der US-amerikanische Tech-Konzern Apple hat die Senior Engineering Program-Managerin Ashley Gjøvik entlassen, da sie angeblich gegen Vorschriften verstoßen habe und sensible Unternehmens-Informationen habe durchsickern lassen, wie 9to5mac berichtet. Nachdem sie zunächst auf unbestimmte Zeit beurlaubt wurde, ist sie nun offiziell nicht mehr Angestellte des Unternehmens.
Laut The Verge habe Apple die ehemalige Mitarbeiterin wegen eines "sensiblen Anliegens bezüglich geistigen Eigentums" mit der Bekräftigung kontaktiert, die Angelegenheit sei von großer Dringlichkeit und Gjøviks Teilnahme und Kooperation unabdingbar. Gjøvik habe ein telefonisches Gespräch abgelehnt und auf einen rein schriftlichen Austausch bestanden, da sie die Konversation an das National Labor Relations Board habe weiterleiten wollen, bei dem sie vor kurzem auch eine Beschwerde eingereicht hat. Apple zufolge habe sie eine Fortsetzung der Konversation verweigert, woraufhin einige Stunden später ihr Arbeitsvertrag gekündigt und ihr Zugang zu Apple-Systemen gesperrt wurde.
Toxisches Arbeitsumfeld bei Apple?
Wie The Verge berichtet, hatte Gjøvik über Monate hinweg via Twitter ihrem Arbeitgeber Belästigung, Überwachung und Probleme bezüglich der Sicherheit am Arbeitsplatz nachgesagt. Laut ihren Angaben sei sie bei Apple sowohl von ihren Vorgesetzten als auch von ihren Kollegen wiederholt gemobbt worden. Außerdem warf sie dem Konzern vor, durch einige der Vorschriften systemisch die Privatsphäre der Mitarbeiter zu verletzen: Apple behalte sich vor, die Arbeitshandys der Angestellten durchsuchen und überwachen zu können.
Darüber hinaus äußerte sie auch Bedenken, was die Sicherheit und das körperliche Wohlbefinden angeht. So sei beispielsweise das Gebäude, in dem sich ihr Büro befunden hatte, auf einem Grundstück gebaut, das wegen historisch bedingter Kontamination durch Abfälle ein Gesundheitsrisiko darstelle und deshalb einer besonderen Kontrolle bedürfe.
Apple verneint die Anschuldigungen
Der Konzern aus dem Silicon Valley streitet systematisches Fehlverhalten ab und beteuert, die Sorgen und Bedenken seiner Mitarbeiter stets ernst zu nehmen. Josh Rosenstock, ein Sprecher von Apple, äußerte sich The Verge gegenüber zu diesem Thema folgendermaßen: "Wir sind und waren schon immer sehr darum bemüht, ein positives und inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen. Wir nehmen alle Sorgen ernst und forschen bei jeglichen aufkommenden Anliegen gründlich nach. Aus Respekt für die Privatsphäre aller beteiligten Individuen besprechen wir keine spezifischen Angelegenheiten von Mitarbeitern".
Thomas Weschle / Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: nui7711 / Shutterstock.com, pio3 / Shutterstock.com
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