K+S: Alles neu macht der März
SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.

Die Aktie von K+S profitiert von steigenden Weltmarktpreisen für Kaliumchlorid . Wenngleich es technisch richtig gut aussieht, ist das Papier kein Selbstläufer.
Werte in diesem Artikel
Seit Ende November 2025 befindet sich die Aktie von K+S in einem steilen und zugleich stabilen Aufwärtstrend. Von rund 11 Euro ging es bis auf über 15 Euro nach oben, inzwischen rückt das Jahreshoch aus 2025 bei rund 17 Euro in greifbare Nähe. Getrieben wird die positive Kursentwicklung von steigenden Kalipreisen. Daran ändert auch der Krieg in Nahost nichts. Im Gegenteil: In unsicheren Zeiten steigen Rohstoffpreise meist.
Hürdenlauf mit Happy-end?
Technisch sieht es recht gut aus, wobei eine Hürde noch zu nehmen wäre: Im Bereich um gut 15 Euro befindet sich eine Unterstützung aus dem Mai 2023 – und gleichzeitig ein Widerstand aus April 2024. Hinzu kommt, dass es im Juli des Vorjahres von 15 Euro kräftig abwärts ging. Hintergrund war seinerzeit die Bekanntgabe einer Sonderabschreibung über rund 2 Mrd. Euro.
Technik contra Fundamentaldaten
Womit wir beim eigentlichen Problem angekommen wären: Die Berichterstattung von K+S war im vergangenen Jahr aus Anlegersicht ein einziges Wechselbad der Gefühle. Auf eine eher zurückhaltende Prognose für das Geschäftsjahr 2025 im März folgte schon Ende April eine Prognoseanhebung. Der Kurs zog folglich kräftig an, bis dann die milliardenschwere Wertberichtigung die Aktie wieder auf Talfahrt schickte.
Fazit
Der Preisanstieg für Kaliumchlorid ist unter anderem durch die eingeschränkten Lieferoptionen für Weißrussland in die EU und über EU-Gebiet getrieben. Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten dürfte sich zudem preistreibend auswirken. Das spricht wiederum dafür, dass der technische Aufwärtstrend des Papiers weiter anhalten dürfte. Ein nachhaltiges Überwinden des Widerstands bei 15/15,20 Euro könnte außerdem den Weg bis 17 Euro freimachen. Entscheidend für die mittelfristige Entwicklung wird aber sein, wie die am 12. März vom K+S-Management vorgelegte Prognose am Markt aufgenommen wird.
Es gibt noch weitere Unternehmen, die von dem Iran-Konflikt profitieren könnten, sogar dauerhaft . Dazu gehören nicht zuletzt Anbieter aus dem Bereich Erneuerbare Energien, von denen einige schon zuletzt mit starken Zahlen und guter Aktien-Performance überzeugen konnten: zum Artikel
Rückenwind verspürt derzeit auch der Infrastrukturdienstleister Bilfinger, der 2026 auf weitere nennenswerte Aufträge aus dem Investitionspaket des Bundes zählen darf. Den zuletzt stark gestiegenen Kurs dürfte das weiter stützen: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.486 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 28.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 02.03.26 um 12:52 Uhr.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel