GESCO: Eine schlechte und eine gute Nachricht
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GESCO muss erneut die Gewinnprognose senken, aber nur wegen eines Einmaleffekts resultierend aus einer früheren Transaktion. Operativ ist die Entwicklung hingegen erfreulicher.
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Wegen eines voraussichtlich schwachen Q4 hatte GESCO im November bereits die Prognose gesenkt, seitdem wurde ein Konzerngewinn von 9 bis 12 Mio. Euro erwartet (zuvor: 13 bis 17 Mio. Euro). Jetzt musste die Spanne erneut etwas korrigiert werden, auf 7 bis 10 Mio. Euro. Das liegt daran, dass die zum Jahreswechsel 2024/25 von der Tochter Doerrenberg verkauften Geschäftsbereiche „Gießerei“ und „Stahlwerk“, die danach zusammen die Bergische Edelstahlwerke GmbH gebildet haben, überraschend Insolvenz anmelden mussten. GESCO hatte als Folge der Transaktion noch Kredite an die GmbH in Höhe von 6,3 Mio. Euro ausstehen, die nun voraussichtlich vollständig wertberichtigt werden. Die gute Nachricht ist aber, dass das Ergebnis ohne diese Sonderbelastung auf Basis noch vorläufiger Berechnungen am oberen Ende des Korridors gelegen hätte. Das ist ein guter Trend für 2026, zumal sich langsam aber sicher auch etwas konjunktureller Rückenwind abzeichnet. Wenn die Aktie den schlechten Teil der Meldung verdaut hat, sollte diese Perspektive den Kurs wieder stützen.
Die Unternehmensnachricht findet sich hier: zum Artikel
Eindeutig positiv ist hingegen derzeit der Newsflow von Pyrum. Nachdem das Unternehmen zuletzt von Fortschritten im Aufbau weiterer Werke berichten konnte, wurde nun auch in Frankreich eine wichtige Hürde genommen: zum Artikel
Eine spannende Konstellation ergibt sich zudem bei dem Finanzdienstleister JDC Group. Sollte das Unternehmen bei den anstehenden Zahlenveröffentlichungen seine Prognose für 2026 bestätigen, eröffnet auch das Chartbild Spielraum für deutliche Kursgewinne: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 10.02.26 um 7:30 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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