Fuchs: Reicht die Kraft für mehr?

27.03.26 12:45 Uhr

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Bei der Vorzugsaktie von Fuchs deutet sich eine Kurswende an. Anleger setzen dabei auf die Preismacht des Schmierstoffherstellers.

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Fast 51 Euro kostete eine Vorzugsaktie von Fuchs noch vor rund einem Jahr. Nach einer fast zwölfmonatigen Kurskorrektur fiel das Papier vor wenigen Tagen sogar noch leicht unter das Dreijahrestief bei 33 Euro. Doch das war dann wohl zu viel des Schlechten: Vom Tief bei 32,50 Euro ging es in dieser Woche wieder um rund 8 Prozent nach oben. Nach einer Berg- und Talfahrt im Anschluss an die Bekanntgabe der Jahreszahlen 2025 haben sich Anleger offensichtlich für eine Richtung entschieden: aufwärts.

Immerhin Zuwachs

2025 gelang es, zumindest die im Juli 2025 gesenkten Geschäftsziele zu erreichen. So stieg der Umsatz um etwa 1 Prozent auf 3,56 Mrd. Euro. Das EBIT lag mit 435 Mio. Euro (GJ 2024: 434 Mio. Euro) nahezu auf Vorjahresniveau. Für 2026 ist wieder mehr Wachstum geplant, wenngleich sich Investoren mit insgesamt doch verhaltenen Zielen zufriedengeben müssen. Beim Umsatz ist demnach ein Anstieg um knapp 4 Prozent auf rund 3,7 Mrd. Euro und beim EBIT um gut 3 Prozent auf 450 Mio. Euro avisiert.

Mengen und Preise

Umsatz setzt sich bekanntlich aus Menge mal Preis zusammen. In der Vergangenheit war es den Mannheimern stets gelungen, gestiegene Rohstoffkosten – wie beispielsweise aktuell beim Öl – mit einer Zeitverzögerung an Kunden weiterzugeben. Das ist im Handel nicht unüblich, funktioniert aber nur, wenn die Produkte nicht über Dritte günstiger bezogen werden können. Hier spielt Fuchs die breite regionale Aufstellung in die Karten, durch die Kunden vor Ort bedient und verlässlich beliefert werden. Zu der Preiskomponente erwartet das Management überdies ein volumengetriebenes organisches Wachstum.

Fazit

Der Krieg in Nahost und die höheren US-Zölle belasten das wirtschaftliche Umfeld. Die zu beobachtende Konsolidierung in der Schmierstoffbranche könnte sich jedoch positiv auf die Preisgestaltung auswirken, weil die Zahl der Anbieter sukzessive sinkt. Fuchs wirkt hier durch kleinere Zukäufe seit mehreren Jahren aktiv an der Konsolidierung mit. Positiv ist zudem, dass die Dividende trotz des schwierigen Umfelds sogar erhöht wurde. Technisch hat die Unterstützung bei rund 32/33 Euro gehalten. Zunächst dürfte der untere Bereich des einstigen Seitwärtskanals zwischen 37,50 und 40 Euro wieder erreicht werden können. Mittelfristig könnte sogar die Rückkehr in diese Range denkbar sein.

Noch etwas warten müssen die Anleger auf den Ausblick für 2026 bei Masterflex – und zwar bis zum 31. März. Sollte dieser die Analysten, die ein deutliches Wachstum erwarten, bestätigen, könnte die Aktie, die 2025 kräftig zugelegt und zuletzt mit einer hohen Stabilität überzeugt hat, zum nächsten Aufwärtsschub ansetzen: zum Artikel

Mit guten Zahlen konnte zuletzt auch B+S Banksysteme überzeugen. Doch die Aktie darauf bisher noch kaum reagiert. Inzwischen zeichnet sich aber eine spannende charttechnische Konstellation ab: zum Artikel

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Erstellung am 27.03.26 um 12:16 Uhr.

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