Euroraum-BIP wächst im 4. Quartal schwächer als zunächst gedacht

Die Wirtschaft des Euroraums ist im vierten Quartal weniger stark als bisher angenommen gewachsen.
Wie Eurostat in dritter Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. In zweiter Veröffentlichung war ein Plus von 0,3 Prozent gemeldet worden. Auf Jahressicht ergab sich ein revidierter BIP-Zuwachs von 1,2 (zuvor: 1,3) Prozent.
Der Privatkonsum stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent und der Staatskonsum um 0,5 Prozent, die Wachstumsbeitrage zur Quartalsveränderungsrate des BIP betrugen 0,2 beziehungsweise 0,1 Prozentpunkt. Einen positiven Beitrag (0,1 Prozentpunkte) lieferten außerdem die Bruttoanlageinvestitionen. Gemindert wurde die Wachstumsrate von den Vorratsveränderungen (minus 0,1 Prozentpunkt) und dem Außenbeitrag (minus 0,1 Prozentpunkt).
Für das Gesamtjahr 2025 bezifferte Eurostat das Wachstum auf 1,5 Prozent.
DOW JONES
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