Eckert und Ziegler: Technische Probleme
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Eckert & Ziegler hat die Geschäftsziele für 2025 erreicht und will 2026 weiterwachsen. Doch an anderer Stelle droht Gefahr.
Werte in diesem Artikel
Der Krieg in Nahost stellt die weltweiten Lieferketten auf die Probe. Sah es zunächst noch so aus, als würde die Auseinandersetzung am Golf die Aktie von Eckert & Ziegler kaum tangieren, ist sie in den vergangenen Tagen jedoch unter den technischen Unterstützungsbereich bei 14,50/15 Euro gefallen. Gelingt es nicht, zeitnah in diese Zone zurückzukehren, droht Ungemach.
Im Abwärtstrend
Beim Blick auf den Jahreschart ist zu erkennen, dass sich das Papier seit September 2025 in einem abwärts gerichteten Trendkanal befindet. Zwar waren in diesem Zeitraum keine scharfen Kurskorrekturen auszumachen, dafür bröckelte der Kurs jedoch schrittweise weiter ab. Eine Unterstützung ist auf Jahressicht nicht zu erkennen.
Unterstützung im Dreijahreschart
Technischer Halt findet sich erst wieder in der Dreijahresbetrachtung: Eine belastbare Unterstützungslinie verläuft bei rund 13,50 Euro. Diese Marke begrenzte noch im Jahr 2024 mehrmals die Abwärtsbewegung. Die nächste Unterstützung wäre dann erst wieder im Bereich um 12,30 Euro zu finden. Bis dahin errechnet sich vom aktuellen Kurs bei 14,05 Euro ein Rückschlagpotenzial von immerhin rund 13 Prozent.
Fazit
Der Aktie dürfte zwar kein kurzfristiger Einbruch drohen, der sukzessive Kursverfall könnte sich jedoch noch fortsetzen. Dafür spricht, dass das Papier bei Kurserholungen zuletzt die obere Begrenzung des abwärts gerichteten Trendkanals nicht mehr überspringen konnte. Am 26. März veröffentlicht das Unternehmen den finalen Geschäftsbericht und präsentiert sich wenige Tage auf einer Konferenz in Paris, bevor am 12. Mai die Q1-Zahlen anstehen. Bis dahin dürfte das Papier unter Druck bleiben.
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Erstellung am 20.03.26 um 14:35 Uhr.
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