Eckert und Ziegler: Am Ende kommt doch die Wende?
SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.

Eckert & Ziegler baut das Geschäft für seine radioaktiven Isotope weiter aus. Die Aktie reagiert positiv auf die Meldung, wenngleich der Befreiungsschlag noch aussteht.
Werte in diesem Artikel
Mediziner, die sich in der Radiologie auskennen, werden die Meldung mit Freude gelesen haben. Für den Finanzanalysten war es dagegen doch eher schwere Kost: Das Medizintechnikunternehmen Eckert & Ziegler und die Molecular Partners AG wollen zukünftig bei der Entwicklung und Herstellung von radioaktiv markierten Therapeutika zusammenarbeiten. Im Vordergrund stehen dabei die radioaktiven Isotope Actinium-225 und Lutetium-177, die Eckert & Ziegler herstellt.
Noch kein Vorankommen
Keine Angaben wurden indes dazu gemacht, wie sich die Kooperation zukünftig auf die Umsatz- und Ertragslage bei Eckert & Ziegler auswirken wird. Wenngleich die Meldung recht positiv am Markt ankam, steht der lang ersehnte Befreiungsschlag weiter aus. Nach einem kurzen Aufschwung bis auf rund 16,50 Euro im Januar ging es schnell wieder abwärts. Zuletzt testete die Aktie bereits dreimal die wichtige Unterstützung bei 14,50 Euro.
Der März der Wahrheit
Offensichtlich warten Anleger weiter gespannt auf die Bekanntgabe des Ausblicks für 2026. Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 gab es bereits und die zeigten eine planmäßige Entwicklung. Der Umsatz lag bei rund 312 Mio. Euro (GJ 2024: 295,8 Mio. Euro) und der Nettogewinn erreichte 48 Mio. Euro (GJ 2024: 33,3 Mio. Euro). Was Anleger 2026 erwarten dürfen, folgt am 26. März.
Fazit
Dass sich Anleger bei Eckert & Ziegler trotz der operativ starken Aufstellung aktuell noch zurückhalten, dürfte auch der politischen Entwicklung in den USA geschuldet sein. Zölle, aber besonders der Druck auf die Krankenhäuser erschweren die flächendeckende Einführung innovativer Therapien, die zumindest zu Beginn oft mit höheren Kosten verbunden sind. Technisch dürfte erst ein Anstieg über 15,50 Euro wieder für freie Fahrt auf das Jahreshoch bei 16,50 Euro sorgen. Ob die operative Stärke auch in einem optimistischen Ausblick für 2026 mündet, erfahren Anleger Ende März. Bis dahin dürfte die Charttechnik dominieren.
Vielversprechender ist derzeit hingegen die Lage bei der Beteiligungsgesellschaft DEWB. Obwohl die Aktie zuletzt stark gestiegen ist, notiert sie noch weit unter ihrem Buchwert. Zusammen mit den operativen Fortschritte der wichtigsten Beteiligungen, die sich 2026 in einem steigenden NAV niederschlagen sollten, lässt das genug Spielraum für weitere Kursgewinne: zum Artikel
Interessant könnte es auch bei Technotrans werden, wo der Analystenkonsens nach Einschätzung des Unternehmens zu pessimistisch ist. Das birgt Potenzial für eine positive Überraschung: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.484 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 21.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 26.02.26 um 10:55 Uhr.
Hinweise zu potenziellen Interessenkonflikten:
Eine StockXperts oder dem Autorenteam von StockXperts nahestehende Gesellschaft hält Aktien des Unternehmens oder derivative Instrumente, die vom Kurs der Aktien abhängen, und/oder sie hat die Aktie in ein von ihr betreutes Musterdepot oder Anlagevehikel (bspw. ein Zertifikat) aufgenommen.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel