Deutz: Ob das gut ausgeht?
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Die Aktie von Deutz erlebt eine zweite Korrekturwelle, mit der eine wichtige charttechnische Marke in Gefahr gerät. Oder gelingt hier die Trendwende?
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Ende Februar war die Aktie von Deutz mit viel Schwung auf ein neues Mehrjahreshoch bei 12,50 Euro auf Xetra gestiegen, zu dem Zeitpunkt war der Titel dann aber gemessen am Relative-Stärke-Index deutlich überkauft. Daher überrascht es nicht, dass im Anschluss eine Konsolidierung gestartet ist.
10-Euro-Marke extrem wichtig
Die erste Korrekturwelle brachte recht deutliche Verluste und führte die Aktie zurück zur zentralen Marke bei 10 Euro. An diesem Niveau war Deutz an der Börse in den letzten Jahren immer wieder gescheitert, daher stellte der Ausbruch über den Widerstand auch ein bedeutsames charttechnisches Signal dar.
Ausbruch wird infrage gestellt
Das hat die Aktie mit einem kräftigen Rebound auch unterstrichen, der kurzzeitig zurück bis auf ungefähr 11 Euro führte, bevor dann eine zweite Korrekturwelle gestartet ist. Mit dieser ist die Aktie zuletzt wieder auf ein einstelliges Niveau zurückgefallen. Das Rebreak ist aber noch nicht signifikant und könnte mit einer zeitnahen Trendwende noch geheilt werden.
Konsolidierung hat noch Luft
Ob das gelingt, werden die nächsten Handelstage zeigen. Die Aktie ist inzwischen zwar tendenziell überverkauft, das aber noch nicht besonders ausgeprägt. Daher lässt das weiter Raum nach unten für die Konsolidierung, ebenso wie der MACD, der noch keine Verlangsamung des kurzfristigen Trends anzeigt. Und die 200-Tage-Linie, die als Unterstützung dienen könnte, kommt derzeit erst bei rund 9,00 Euro.
Bringen Zahlen den Impuls?
Damit könnte der Druck auf die Aktie technisch noch anhalten, wenn der schnelle Rebound ausbleibt. Die Region zwischen 9 und 10 Euro ist aber eine interessante Zone für Schnäppchenjäger, die darauf setzen wollen, dass spätestens mit einem positiven Ausblick am 26 März, wenn die Jahreszahlen präsentiert werden, doch noch die Wende nach oben gelingt.
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Erstellung am 17.03.26 um 7:09 Uhr.
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