Deutz: Die beste Chance seit langem
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Trotz operativer Fortschritte und klarer Margenverbesserung reagiert die Börse zurückhaltend auf die Zahlen von Deutz. Dabei könnten Transformation, Defense-Exposure und günstige Bewertung die Basis für eine Neubewertung der Aktie legen.
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Etwas verschnupft hat die Börse auf die Jahreszahlen von Deutz für 2025 reagiert. Im Vormittagshandel ging die Aktie in einem allerdings schwachen Gesamtmarkt um gut 5 Prozent in die Knie. Das ist insofern nicht ganz nachvollziehbar, als der Motorenbauer Wachstum an allen Fronten vermelden konnte.
Zweistelliges Umsatzwachstum
Zwar verfehlte der Umsatz mit 2,04 Mrd. Euro ganz leicht die Vorstandsprognose von mindestens 2,1 Mrd. Euro, allerdings lag das Erlöswachstum - wenn auch zum Teil akquisitionsbedingt - immer noch bei strammen 12,7 Prozent. Und das, obwohl das Kerngeschäft mit kompakten Dieselmotoren weiterhin schwächelte. Dies konnte jedoch überkompensiert werden durch hinzugekaufte oder ausgebaute Segmente, wie etwa große Industriemotoren, Stromgeneratoren oder auch das Servicegeschäft. Die vom Management forcierte Portfoliotransformation zeigt somit bereits deutlich Wirkung.
Margenziel in Q4 getoppt
Das gilt umso mehr für die Ergebnisseite, wo besagte Transformation hin zu margenstärkerem Geschäft, aber auch das laufende Kostensenkungsprogramm „Future Fit“ dazu führten, dass das bereinigte EBIT deutlich überproportional um 46,4 Prozent auf 112,3 Mio. Euro vorankam. Mit einer operativen Marge von 5,5 Prozent wurde bereits die Mitte der vom Management angepeilte Range von 5 bis 6 Prozent erreicht, das vierte Quartal lag mit einer Marge von 6,8 Prozent sogar schon deutlich darüber.
Strategische Akquisitionen greifen
Der Wachstumstrend soll sich in den kommenden Jahren unvermindert fortsetzen, zumal die jüngsten strategischen Akquisitionen immer mehr zum Tragen kommen werden. Allen voran wurde durch die Übernahmen von Sobek (Drohnenmotoren) und ARX Robotics (unbemannte Verteidigungssysteme) der Eintritt in den boomenden Defensemarkt vollzogen. Zudem hat sich Deutz durch die Akquisition von Frerk Aggregatebau im nicht minder lukrativen Markt der dezentralen Energieversorgung positioniert. Nicht zuletzt deshalb bekräftigte der Vorstand noch einmal seine Mittelfristprognose, die bis 2030 einen Umsatz von 4 Mrd. Euro bei einer bereinigten EBIT-Marge von 10 Prozent vorsieht, also eine annähernde Verdopplung beider Kennzahlen.
Konservative Prognose für 2026
Aber auch schon für das laufende Jahr zeigt sich das Management optimistisch, zumal auch der Auftragseingang um 13,7 Prozent auf 2,08 Mrd. Euro zulegen konnte. So soll…
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