Deutsche Pfandbriefbank: Wieder einsteigen?
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Die Deutsche Pfandbriefbank will ihre Ziele erreichen, jedoch später als ursprünglich geplant. Selbst nach dem Kursrückgang ist technisch das letzte Wort noch nicht gesprochen.
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Die zaghafte Markterholung bei der Finanzierung von Gewerbeimmobilien und die Kosten für den Ausstieg aus dem US-Geschäft lassen bei der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) für 2026 wohl nur ein Vorsteuerergebnis zwischen 30 und 40 Mio. Euro zu. Zum Vergleich: 2025 lag das Vorsteuerergebnis auf vorläufiger Basis bei minus 250 Mio. Euro. CEO Kay Wolf sieht die Bank daher auf dem richtigen Gleis.
Bodenbildung first
Ob das Papier auch technisch schon wieder auf dem richtigen Gleis ist, werden die nächsten Tage zeigen. Dann nämlich sollte sich entscheiden, ob die sich in der vergangenen Woche abzeichnende Bodenbildung nachhaltig ist. Die Unterstützung auf Höhe des Jahrestiefs aus 2025 bei rund 3,90 Euro jedenfalls war nicht stabil genug, um nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen inklusive Ausblick den Abwärtsrutsch aufzufangen.
Tief und tiefer
Vielmehr fiel das Papier sogar unter das Tief aus dem Jahr 2023 bei 3,75 Euro. Entscheidend wird nun sein, ob sich zumindest der Bereich um 3,65/3,75 Euro als stabiler Boden erweist. Ein schneller Anstieg über 3,75 Euro wiederum hätte das Potenzial, das kleine Gap bis 3,90/3,95 Euro – dem Tief aus 2025 – zu schließen.
Fazit
Der Impuls für eine technische Erholung könnte von positiven Nachrichten zum Abbau des US-Portfolios kommen. Die pbb plant weiter einen wertschonenden Exit auf Sicht von sechs bis neun Monaten. In einem optimistischen Szenario und bei entsprechender Nachrichtenlage wäre der Bereich um 4,15 Euro ein erstes Ziel. Kommt das Papier ins Laufen, dürfte dann sogar der untere Bereich des langen Seitwärtskanals, in der sich die Aktie von Mitte 2024 bis Ende Oktober 2025 bewegte, in Reichweite kommen. Vor diesen Gedankenspielen muss jedoch zuallererst eine stabile Bodenbildung erfolgen. Diese ist im Gange, aber noch nicht abgeschlossen.
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