"Facebook Coin": Barclays prognostiziert zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe
Diversen Quellen zufolge arbeitet Facebook bereits seit einiger Zeit an einer eigenen Kryptowährung, dem "Facebook Coin". Dieser könnte den Umsatz des Social Media-Riesen bis 2021 um bis zu 19 Milliarden US-Dollar steigern, glaubt Barclays.
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Enormes Aufwärtspotenzial für die Facebook-Aktie
Sollten Facebooks Bemühungen in der Krypto-Branche erfolgreich sein, dürfte dies großes Aufwärtspotenzial für die angeschlagene Aktie bedeuten, das zumindest glaubt Barclays-Analyst Ross Sandler. Berichten zufolge beschäftigt sich der Social Media-Konzern derzeit mit der Entwicklung einer digitalen Devise, die für weltweite Zahlungen gedacht und an den Wert traditioneller Währungen gebunden sein soll. Der "Facebook Coin" könnte schließlich über den Messenger WhatsApp verfügbar sein, wie aus einigen Berichten hervorgeht. Facebook wolle Erfolg haben, "Bitcoin versagt", berichteten Bloomberg und die New York Times vor einiger Zeit. Denn während der Bitcoin starken Schwankungen unterliegt, soll es sich bei dem "Facebook Coin" um einen "stable coin" handeln.
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Sandler zufolge könnte diese Kryptowährung den Umsatz Facebooks um mehrere Milliarden US-Dollar steigern. So könnte das Soziale Netzwerk bis 2021 rund 19 Milliarden Dollar zusätzlich einnehmen, schätzt der Internetanalyst. Seine konservative Basis-Prognose beläuft sich indes auf etwa 3 Milliarden Dollar - profitabel wäre der Coin ihm zufolge damit in jedem Fall. "Die bloße Einführung dieser Einnahmequelle ändert aus unserer Sicht die Geschichte für Facebook-Aktien", merkte Sandler an.
Frühere Versuche sind gescheitert
Sandler erinnert auch an das ursprüngliche Zahlungsprojekt von Facebook aus dem Jahr 2010, welches den heutigen Krypto-Plänen des Unternehmens ähnele. Damals entwickelte der Social Media-Riese "Facebook Credits" - eine virtuelle Währung, mit der Benutzer diese Gutschriften mit inländischen Währungen im Voraus bezahlen und anschließend für In-App-Käufe verwenden können. Dieser Versuch sei aber gescheitert, da Facebook die Währungsumtauschkosten tragen müsse, "die sich negativ auf die Rentabilität des Unternehmens auswirken, insbesondere bei hohen Transaktionen mit niedrigeren Werten", erklärte der Barclays-Analyst. In den vergangenen Jahren seien der Markt und die Technologie aber deutlich reifer geworden, der "Facebook Coin" könnte die damalige Strategie daher "wiederbeleben", zeigt sich Sandler zuversichtlich.
Facebook soll kürzlich außerdem das gesamte Team des Blockchain-Startups Chainspace übernommen haben - womöglich, um die Entwicklung der eigenen digitalen Währung weiter voranzutreiben.
Hoffnung nach diversen Skandalen?
Nach dem Datenskandal und weiteren Schwierigkeiten im vergangenen Jahr hat sich Facebook wieder gefangen: Die Gewinne sind weiter gestiegen, der Aktienkurs hat seit Jahresbeginn mehr als 31 Prozent an Wert hinzugewonnen. Der "Facebook Coin" könnte den Social Media-Giganten auch zukünftig wieder interessanter machen und für höhere Einnahmen sorgen, ist sich Sandler sicher. Dies sei etwas, das "in dieser Phase der Erzählung des Unternehmens dringend gebraucht wird". "Jeder Versuch, Einnahmequellen außerhalb der Werbung aufzubauen, insbesondere diejenigen, die den Datenschutz der Benutzer nicht missbrauchen, wird von den Aktionären von Facebook wahrscheinlich gut angenommen", so der Barclays-Analyst, denn Facebook müssen nun erst wieder Vertrauen gewinnen.
Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: dolphfyn / Shutterstock.com, AHMAD FAIZAL YAHYA / Shutterstock.com
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