Nahost-Krieg und Rheinmetall-Zahlen im Blick: DAX schiebt sich deutlich über 24.000er-Marke

Nachdem der Leitindex bereits zum Wochenstart deutliche Verluste verzeichnet hat, geht es am Dienstag wieder gen Norden.
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Der DAX begann den Tag 0,1 Prozent höher bei 24.014,65 Punkten. Im Anschluss baut das Barometer seine Gewinne deutlich aus.
Nahost-Krieg bleibt im Anlegerfokus
Im Nahost-Krieg steht momentan vor allem das von den USA initiierte "Projekt Freiheit" im Mittelpunkt. Es zielt darauf ab, die Straße von Hormus wieder für die Schifffahrt freizumachen. Iran Außenminister bezeichnete es auf der Plattform X als "Projekt Sackgasse". Die Ölpreise gaben allerdings auf hohem Niveau etwas nach.
Bilanzsaison nimmt weiter Fahrt auf
Unter den Einzelwerten im DAX stehen nach Geschäftszahlen Rheinmetall und Fresenius Medical Care (FMC) im Blick. Die Resultate von Rheinmetall lägen unter den Markterwartungen, schrieb Analyst David Perry von JPMorgan. Der Rüstungskonzern habe dies mit zeitlichen Effekten begründet und seine Jahresziele bestätigt. Die Anleger seien aber inzwischen weitaus kritischer als zwischen 2022 und 2025, was die Umsetzung der Ambitionen anbelange.
Beim Dialyseanbieter FMC dämpften im ersten Quartal steigende Kosten und negative Wechselkurse die Gewinnentwicklung.
DAX-Rekord zuletzt im Januar
Der Abstand zum Rekordniveau bleibt am deutschen Aktienmarkt bestehen. Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern aus dem Handel gegangen, was zudem einen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
Evelyn Schmal, Alexandra Hesse, Benedict Kurschat, Julia Walter, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires
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