B+S Banksysteme: Ein bullishes Dreieck
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Bei dem Softwarespezialisten zeigen die guten Fundamentaldaten und die Charttechnik noch in entgegengesetzte Richtungen, doch charttechnisch zeichnet sich eine vielversprechende Wende ab.
Werte in diesem Artikel
Der Spezialist für Bankensoftware verfügt über ein stabiles Geschäft, das zu einem großen Anteil aus wiederkehrenden Erlösen besteht, und konnte auf dieser Grundlage in den letzten Jahren den Gewinn deutlich steigern. Doch der Aktie hat es wenig geholfen. Schaut man auf das große Bild, folgt sie einem langfristigen Abwärtstrend, der aber nun vor dem Ende stehen könnte.
Value-Wert par excellence
Das österreichische Unternehmen ist ein spezialisierter und seit vielen Jahren im Markt etablierter Softwarehersteller, der mit seinen Produkten vor allem kleinere Privatbanken in der DACH-Region versorgt. Die größtenteils wiederkehrenden Erlöse lagen im letzten Geschäftsjahr bei 12,60 Mio. Euro, die EBIT-Marge fast bei 14 Prozent. Zugleich überzeugt das Unternehmen mit einer kerngesunden Bilanz mit einer hohen Liquidität von 15 Prozent der Bilanzsumme und einer Eigenkapitalquote von knapp 60 Prozent. Auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 (per Ende Juni) konnte die EBIT-Marge bei einem Umsatzwachstum um 10 Prozent auf 15,4 Prozent weiter erhöht werden.
Einstelliges KGV
Der Aktie haben die guten Zahlen in den letzten Jahren aber wenig geholfen, wofür wohl vor allem die nur moderate Umsatzdynamik verantwortlich sein dürfte. In einem Umfeld, in dem Anleger anderswo mit rasanten Wachstumsraten (oft ohne Rücksicht auf Verluste) gelockt werden, sind Stabilität und Profitabilität allein offenbar nicht sexy genug. Dadurch bleibt die Performance der Aktie überschaubar, was sich inzwischen in einer sehr moderaten Bewertung widerspiegelt. Auf Basis der letztjährigen Zahlen liegt das KGV bei etwa 8, das Kurs-Cashflow-Verhältnis sogar bei ca. 3,5.
Abwärtstrend versus Bodenbildung
Doch inzwischen hat sich ein sehr spannendes Chartbild entwickelt, das eine mögliche Trendwende andeuten könnte: Der eingangs genannte Abwärtstrend besteht im Prinzip seit dem Jahr 2017 und besteht aus drei markanten Zwischenhochpunkten mit deutlich abnehmender Tendenz. Zugleich zeigt sich um die Marke von 1,50 Euro eine deutliche Bodenbildung, ein Doppeltief auf diesem Niveau aus den Jahren 2020 und 2023/24 deutet eine Trendwende an. Damit ergibt sich ein großes bullishes Dreieck, das über viele Jahre ausgebildet wurde.
Value bald wieder Trend?
Für einen Ausbruch nach oben müsste B+S über 3 Euro steigen, was trotz einer moderat positiven Kurstendenz seit dem Zwischentief aus 2024 vorerst noch ambitioniert ist. Geduld ist bei der Aktie daher auf jeden Fall gefragt. Angesichts einer sehr soliden Geschäftsentwicklung und einer günstigen Bewertung könnte es ein Katalysator für die Kurserholung sein, wenn an der Börse angesichts des turbulenten Weltgeschehens Value-Aktien wieder mehr in den Fokus rücken. Sollte es dem Unternehmen ferner gelingen, die Dynamik beim Umsatzwachstum zu erhöhen, die in den letzten Jahren per Saldo nur moderat war, wäre das auch ein positiver Faktor.
Eine interessente Kombination aus Bewertung, Wachstumsperspektiven und Charttechnik gibt es auch bei DEWB. Die Aktie der Beteiligungsgesellschaft notiert nämlich deutlich unter Buchwert, während sich die wichtigsten Beteiligungen positiv entwickeln. Zugleich zeichnet sich charttechnisch eine spannende Formation mit Potenzial für eine sehr starke Kursbewegung ab: zum Artikel
Aussicht auf hohe Dividendenrenditen und die durch den Irankrieg noch einmal verdeutlichte strategische Bedeutung von Erneuerbaren Energien dürften hingegen die Gründe sein, warum die clearvise-Aktie die jüngste Abwärtsbewegung der Märkte nicht mehr mitgemacht hat. Gibt es Potenzial für mehr, wenn sich die Märkte beruhigen?: zum Artikel
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Erstellung am 26.03.26 um 9:10 Uhr.
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