MBB-Aktie sackt ab: Vorsichtige Prognose trotz starkem Wachstum

Nach deutlichen Zuwächsen zeigt sich MBB für das laufende Jahr zurückhaltend.
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Die Beteiligungsgesellschaft MBB SE zeigt sich nach Zuwächsen 2025 vorsichtig für das laufende Jahr. Für 2026 plant das Unternehmen einen Umsatz von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro, wie der SDAX-Konzern am Dienstag bei der Vorlage von endgültigen Jahreszahlen mitteilte. Damit könnten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um bis zu knapp drei Prozent zulegen, aber auch um bis zu sechs Prozent schrumpfen. 2025 hatte der mehrheitlich den Gründern Christof Nesemeier und Gert-Maria Freimuth gehörende Konzern die Erlöse um fast 10 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro erhöht. Die Beteiligungsgesellschaft hatte bereits Anfang Januar Eckdaten für 2025 vorgelegt
Vom Umsatz sollen als bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 15 bis 18 Prozent hängen bleiben. 2025 legte das operative Ergebnis um 46 Prozent auf 217 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge erhöhte sich von 14 Prozent im Vorjahr auf 18,6 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von rund 51 Millionen Euro, ein Plus von gut einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 will das Unternehmen den Aktionären eine Dividende von 1,21 Euro je Aktie zahlen. Ein Jahr zuvor hatte die Beteiligungsgesellschaft eine Basisdividende von 1,11 Euro und eine Sonderdividende von 2,22 Euro ausgeschüttet, insgesamt also 3,33 Euro je Anteilsschein. Auf XETRA steht die MBB-Aktie zeitweise bei 173,00 Euro, was einem kräftigen Minus von 5,05 Prozent entspricht.
/mne/zb
BERLIN (dpa-AFX)
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