Flash Sale bei Nike: Wie groß sind die Probleme beim adidas-Konkurrenten?
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Der Sportartikelhersteller Nike hat mit einem Flash Sale auf schwache Absatzzahlen auf dem Heimartmarkt reagiert. Doch die zweitätige Aktion, bei der Rabatte bis zu 40 Prozent gewährt wurden, ist Hinweisgeber auf ein fundamentaleres Problem bei dem Rivalen von adidas.
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Die Aktien des Sportartikelriesen Nike kommen nicht vom Fleck. Seit Jahresbeginn hat der Anteilsschein an der NYSE rund zwei Prozent eingebüßt - und das in einem äußerst positiven Börsenumfeld. Zum Vergleich: Der deutsche Rivale adidas hat Anleger im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 27 Prozent erfreut.
Nun sollte eine großangelegte Rabattaktion der Marke zu neuem Glanz verhelfen - doch der Erfolg der Bemühungen ist fraglich.
48 Stunden lang: 40 Prozent Rabatt
Über 200 Produkte wurden für 48 Stunden lang um bis zu 40 Prozent reduziert. Um die Aktion zu bewerben, hatte Nike auch die Schnäppchen-Website Groupon ins Boot geholt, über die der Flash Sale beworben wurde.
Die zweitätige Aktion war eine seltene Gelegenheit für Nike-Fans, sich günstig mit Produkten - auch der Premium-Marke Jordan - einzudecken, denn bislang hatte sich das Unternehmen mit großangelegten Sale-Events stets zurückgehalten. Doch die Zeiten haben sich geändert, Nike ist als Marke längst kein Selbstläufer mehr.
Schwache Verkaufszahlen
Das ließen bereits die jüngsten Quartalszahlen vermuten. Im Geschäftsquartal bis Ende August hatte Nike einen empfindlichen Rückschlag vermelden müssen und damit für lange Gesichter auf Anlegerseite gesorgt. Der Überschuss war im Berichtszeitraum um 24 Prozent auf 950 Millionen Dollar eingebrochen, der Umsatz stagnierte bei 9,1 Milliarden Dollar. Dabei hatte sich insbesondere die Zweitmarke Converse als Sorgenkind erwiesen, die deutliche Absatzprobleme zu vermelden hatte.
Besonders pikant: Nike hat auf dem bislang recht sicher geglaubten Heimatmarkt Marktanteile verloren. Das Nordamerika-Geschäft hat sich in den vergangenen Monaten nicht wie erhofft entwickelt.
Nike nicht mehr hip genug?
Einer jüngsten Umfrage von Piper Jaffray zufolge hat Nike insbesondere nordamerikanische Kunden im Teenageralter an die Konkurrenz verloren. Zwar sei der Marktführer bei dieser Zielgruppe weiterhin die beliebteste Marke - rund 46 Prozent der Befragten nannten Nike als favorisierten Sportartikelhersteller - im Vorjahr hatten allerdings noch 51 Prozent der Marke ihr Vertrauen ausgesprochen. Daneben stiegen die Beliebtheitswerte von adidas und Vans jeweils zweistellig an.
Kein Wunder also, dass sich die Verantwortlichen bei Nike zum Handeln gezwungen sehen. Ob ein Flash Sale aber langfristig die Wende bringen wird, dürfte zumindest fraglich sein. Immerhin hat es Nike nicht mehr nur mit altbekannten Konkurrenten wie adidas & Co. zu tun - inzwischen sind auch zahlreiche Konzerne mit Sportartikeln auf dem Markt vertreten, die sich nicht als reine Sportartikelmarken positioniert haben. Die zunehmende Konkurrenzsituation dürfte den Konzern wohl zumindest zum Nachdenken über eine mögliche Strategieänderung veranlassen.
Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: TonyV3112 / Shutterstock.com, Ken Wolter / Shutterstock.com
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24.02.2025 | Nike Buy | Jefferies & Company Inc. | |
11.02.2025 | Nike Outperform | Bernstein Research | |
07.02.2025 | Nike Outperform | Bernstein Research | |
14.01.2025 | Nike Outperform | Bernstein Research |
Datum | Rating | Analyst | |
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18.02.2025 | Nike Neutral | UBS AG | |
12.02.2025 | Nike Neutral | UBS AG | |
07.02.2025 | Nike Neutral | UBS AG | |
07.02.2025 | Nike Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
06.02.2025 | Nike Sector Perform | RBC Capital Markets |
Datum | Rating | Analyst | |
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30.06.2023 | Nike Verkaufen | DZ BANK | |
14.06.2022 | Nike Hold | HSBC | |
25.06.2021 | Nike Verkaufen | DZ BANK | |
23.04.2021 | Nike Verkaufen | DZ BANK |
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