Aixtron: Tief stapeln, hoch gewinnen

03.03.26 07:32 Uhr

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Die Aktie von Aixtron hat nach den Jahreszahlen eine erstaunliche Rally gestartet. Das lässt eigentlich nur einen Schluss zu.

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Aixtron hat im letzten Jahr einen Umsatz von 556,6 Mio. Euro erzielt und dabei eine EBIT-Marge von 18 Prozent erwirtschaftet. Im laufenden Jahr wird es aus Sicht des Managements zunächst eher keine weiteren Fortschritte geben. Auf Basis eines Produktportfolios mit Licht und Schatten wird ein Umsatz von 490 bis 550 Mio. Euro und eine EBIT-Marge zwischen 16 und 19 Prozent erwartet.

Analysten etwas ratlos

Darauf hat die Aktie im ersten Moment deutlich negativ reagiert, was wir so auch erwartet hatten – und ist dann durchgestartet. Das ist absolut bemerkenswert und stellt durchaus auch die Analysten vor ein Problem. Die haben zwar zumeist den relativ schwachen Ausblick herausgestellt, aber unter anderem grundsätzliche Fortschritte konstatiert und die Kursziele angehoben. Trotzdem belaufen sie sich in den kürzlich veröffentlichten Einschätzungen von UBS, Deutsche Bank und Berenberg auf 28 bis 31 Euro und lassen damit kaum Luft nach oben.

Ausblick deutlich zu konservativ?

Trotzdem ist die Aktie von Aixtron weiter sehr fest, und das lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass die Anleger davon ausgehen, dass der Unternehmensausblick deutlich zu konservativ ist und übertroffen wird. Zumindest aber sollten die KI-induzierten Aufträge im Jahresverlauf 2026 schon so stark zunehmen, dass eine gute Basis für starkes Wachstum in 2027 geschaffen wird – das könnte dann über eine möglicherweise noch etwas gedämpfte Entwicklung in der aktuellen Periode hinwegtrösten. Aber selbst derjenige, der wegen dieses Szenarios für die Aktie bullish ist, sollte vor Käufen aus unserer Sicht eine deutliche Korrektur abwarten.

Diese Korrektur hat 2G Energy bereits hinter sich und scheint auf dem Weg zu einem neuen Allzeithoch. Angesichts der exzellenten Auftragssituation und der guten Aussichten ist das nicht überraschend: zum Artikel

Kurzfristig dürfte der eskalierende Iran-Konflikt aber das beherrschende Thema am Markt bleiben. Doch auch hier gibt es Unternehmen, die von dem Konflikt und seinen Konsequenzen für Themen wie Energiesicherheit dauerhaft profitieren könnten. Dazu gehören nicht zuletzt Anbieter aus dem Bereich erneuerbare Energien, von denen einige bereits zuletzt mit starken Zahlen und einer guten Aktien-Performance überzeugen konnten: zum Artikel

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Erstellung am 03.03.26 um 7:13 Uhr.

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