SAFRAN-Angebot löst wohl CMA-Bedenken zum Collins-Deal - Aktie verliert dennoch
Die CMA teilte mit, die von dem französischen Luft- und Raumfahrtzulieferer angebotenen Zugeständnisse könnten ihre Bedenken gegen die Transaktion ausräumen.
Das Angebot von SAFRAN beinhaltet den Verkauf des größten Teils des Geschäftsbereichs "Trimmable Horizontal Stabilizer Actuator Systems". Dabei handelt es sich um Bauteile, die bei der Konstruktion von Verkehrsflugzeugen die Bewegung des Höhenleitwerks ermöglichen. Diese werden von Collins im Norden Großbritanniens hergestellt.
Diese Zusagen könnten ihre Bedenken ausräumen, teilte die CMA mit und kündigte an, Dritte zur Stellungnahme aufzufordern. Die Aufsichtsbehörde hatte erst in der vergangenen Woche eine vertiefte Prüfung der Transaktion angekündigt und erklärte nun, sie werde den Deal genehmigen, wenn sie zufrieden sei.
Die SAFRAN-Aktie notiert an der EURONEXT Paris zeitweise 2,62 Prozent im Minus bei 227,10 Euro.
Von Elena Vardon
DOW JONES
Bildquelle: Thomas Garza / Turbomeca / Safran