Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank deutlich tiefer - Immobilienwerte steigen
Im Immobilienbereich gab es deutliche Kursgewinne, während die Aktien von Banken massiv unter den Marktentwicklungen infolge der Vorstellung des US-Zollpakets litten. Die Kursbewegungen spiegelte die Entwicklung der Anleihezinsen wider.
Für die Titel der Deutschen Bank geht es auf XETRA zeitweise 5,34 Prozent auf 21,18 Euro im DAX abwärts, während jene der Commerzbank zeitweise um 3,76 Prozent auf 21,78 Euro absacken.
Dagegen zogen die Titel von Vonovia SE im deutschen Leitindex zuletzt um 4,80 Prozent auf 25,96 Euro an. Sie schafften es erstmals seit Anfang März wieder über die 21-Tage-Linie, die ein beliebter Chartindikator für den kurzfristigen Trend ist. Aus dem MDAX gewannen TAG Immobilien, Aroundtown und Deutsche Wohnen SE ebenfalls deutlich an Wert.
Risikoscheu trieb Anleger in deutsche Staatsanleihen und so sanken bei steigendem Bund-Future die gegenläufigen Marktzinsen. Dies ist tendenziell vorteilhaft angesehen für die kapitalintensiven Immobilienunternehmer, aber eher schlecht für die Zinseinkünfte der Banken. Zudem könnte wie Wirtschaftsschwäche infolge eines Handelskrieges mit den USA zu steigenden Kreditausfällen führen.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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