Webinar: 0-DTE-Optionen - Was steckt hinter dem größten Trend am US-Markt?

Sie machen mittlerweile weit mehr als die Hälfte des US-Optionsumsatzes auf dem S&P 500 Index aus - und teilen die Anlegerschaft in Begeisterte und Warnende. Eine Einordnung:
Wer in den letzten Monaten Trading-Nachrichten verfolgt hat, ist an einem Begriff kaum vorbeigekommen: 0-DTE. Die Abkürzung steht für „Zero Days to Expiration“ – Optionen also, die noch am selben Tag verfallen. Was vor wenigen Jahren ein Nischenprodukt war, ist heute eine der größten strukturellen Veränderungen am US-Optionsmarkt. Die Marktanteile sind eindrucksvoll: Auf den S&P 500 entfallen mittlerweile rund 60 % des täglichen Optionsumsatzes auf 0-DTE-Kontrakte.
Mai 2022: Das Datum, das den Markt veränderte
Bis Mai 2022 waren Optionen mit täglichem Verfall am S&P 500 nicht für jeden Wochentag verfügbar. Seit die CBOE die Listings auf alle fünf Wochentage erweitert hat, ist 0-DTE jeden Tag handelbar – und genau seit diesem Zeitpunkt explodieren die Volumina. Für Trader bedeutet das: maximale Hebelwirkung bei minimaler Restlaufzeit, ein hochliquider Markt und Prämien, die in wenigen Stunden ausgespielt werden.
Warum Privatanleger angezogen werden – und warum das gefährlich sein kann
Die Faszination ist erklärlich: Die Einsätze sind klein, die Bewegungen schnell, die emotionale Belohnungsstruktur ähnelt der eines Casinos. Genau deshalb warnen Aufsichtsbehörden und seriöse Marktteilnehmer regelmäßig vor unbedarftem Handel mit 0-DTE-Kontrakten. Wer sie ohne Verständnis für Volatilität, Theta-Zerfall und Gamma-Risiken kauft oder verkauft, kann an einem einzigen Tag erhebliche Verluste erleiden.
Und doch wäre es falsch, das Thema pauschal abzulehnen.
„0-DTE ist eine reale neue Handelsmöglichkeit am Markt – kein Hype.“
— Prof. Dr. Arun Chaudhuri, Top-Ten-Amazon-Finanzbuchautor
Chaudhuri ist einer der wenigen deutschen Experten, die 0-DTE-Strategien wissenschaftlich erforschen. In der Option.Academy beginnen seine Backtests dieser Strategien folgerichtig erst Mitte 2022 – jenem Datum also, ab dem die Daten überhaupt repräsentativ sind.
Wo der eigentliche Edge liegt
Die Vorstellung, mit 0-DTE-Optionen die Marktrichtung „raten“ zu müssen, ist nach Chaudhuris Erfahrung der häufigste und teuerste Denkfehler. Eine Marktmeinung vermeidet er auch in seinen über 20 anderen Prämienstrategien in seinem Kurs.
Der eigentliche Edge solcher Strategien liege nicht in der Kursprognose, sondern in der Volatilitätsprämie: in der Differenz zwischen impliziter und realisierter Schwankungsbreite, in der Tatsache, dass verschiedene Strike-Preise systematisch unterschiedlich bewertet werden (Skew Profile) und darin, wie sich die Prämienstruktur je nach Restlaufzeit verhält (Term Structure). Wer diese Begriffe noch nicht kennt, ist in bester Gesellschaft – und genau dafür gibt es strukturierte Ausbildungen wie die Option.Academy.
„Wer 0-DTE auf die Frage reduziert, ob der Markt heute steigt oder fällt, hat das Konzept nicht verstanden – und wird es vermutlich teuer bezahlen müssen.“
Was das für deutsche Privatanleger bedeutet
Für deutsche Anleger ist der Zugang technisch unkompliziert: Spezialisierte Broker stellen die nötigen Handelsplattformen zur Verfügung. Die Frage ist also nicht, ob man 0-DTE handeln kann – sondern ob man es nach den richtigen Regeln tut. Für die meisten Privatanleger gilt: erst Methodik, dann Trade. Nicht umgekehrt.
0-DTE verstehen, bevor man sich entscheidet – kostenloses Live-Webinar
Am Montag, 1. Juni 2026, 18:00 Uhr, ordnet Prof. Dr. Arun Chaudhuri 0-DTE-Optionen für Privatanleger ein: Was ist Hype, was ist substanziell, welche Voraussetzungen muss man erfüllen, bevor man sich überhaupt damit beschäftigt? Die Teilnahme ist kostenlos.
Mehr zur Ausbildung von Prof. Dr. Chaudhuri auf option.academy.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
Weitere News
Bildquellen: Fangfy / Shutterstock.com