Wiener Ed-Tech-Startup GoStudent wird zum Einhorn
Nachdem Österreich bis März 2021 kein einziges Einhorn hervorgebracht hatte, bekam im Juni bereits das zweite Wiener Startup eine Milliardenbewertung: Die digitale Nachhilfeschule GoStudent sammelte in der Series-C-Finanzierungsrunde über 200 Millionen Euro ein.
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Nur zweieinhalb Jahre nach Einführung des aktuellen Geschäftsmodells erreichte das Wiener Education-Startup GoStudent den Einhorn-Status. Das verkündete das Unternehmen im Juni 2021 in einer Pressemitteilung. Damit ist es erst das zweite österreichische Startup überhaupt, das eine Milliardenbewertung erhielt - im März hatte das Fin-Tech Bitpanda eigenen Angaben zufolge in der Series-B-Finanzierungsrunde eine Bewertung von 1,2 Milliarden Euro erzielt.
205 Millionen Euro Investitionen bringen GoStudent eine Bewertung von 1,4 Milliarden Euro
GoStudent, eine digitale Nachhilfeschule, die 2016 von Felix Ohswald (CEO) und Gregor Müller (COO) gegründet wurde, kann die Bewertung von Bitpanda in der Series-C-Finanzierungsrunde noch übertreffen: Ganz 205 Millionen Euro konnten die Jungunternehmer einsammeln, womit ihre Firma eigenen Angaben zufolge einen Wert von 1,4 Milliarden Euro hat. In der Series-B-Finanzierungsrunde, die erst im Februar 2021 stattgefunden hatte und Einnahmen im Wert von 70 Millionen Euro brachte, wurde das Startup von Coatue, DN Capital sowie Left Lane Capital unterstützt. Diese Investoren steckten auch im Juni wieder Geld in GoStudent. Hinzu kamen in der Series-C-Runde große internationale Investoren: Neben Tencent, Softbank und Dragoneer stieg auch der Facebook- und Twitter-Investor DST-Global in das Wiener Ed-Tech ein.
Große Pläne bei GoStudent: Bis Ende des Jahres soll viel expandiert werden
Dass ausgerechnet ein Ed-Tech das wertvollste Startup Österreichs wurde, ist unerwartet: Der deutsche Startup-Monitor 2020 - basierend auf einer nicht-repräsentativen Umfrage unter Gründern und Startup-Mitarbeitern, die von der Bundeskanzlerin unterstützt wird - zeigt auf, dass 2020 gerade einmal vier Prozent der Neugründungen im Bildungssektor stattfanden. Doch davon lassen sich die Gründer nicht einschüchtern - das Informationsportal Gründerszene zitiert Ohswald: "Wir wollen das erfolgreichste Edtech weltweit werden." Ambitionen, die erste richtige digitale Schule zu werden, seien nicht ausgeschlossen. In der Pressemitteilung zur Series-C-Finanzierungsrunde erklärte GoStudent, das Unternehmen bis Ende des Jahres auf über 1.000 Angestellte und über 10.000 Nachhilfelehrer vergrößern und demnächst auch nach Übersee expandieren zu wollen. Geplant werde momentan der Markteintritt in Kanada und den USA. Bis Ende des Jahres möchten die Unternehmer in über 20 Ländern präsent sein.
GoStudent macht monatlich rund acht Millionen Euro Umsatz
GoStudent, das in mehr als 15 Ländern weltweit tätig ist, wächst eigenen Angaben zufolge monatlich um rund 30 Prozent hinsichtlich der Zahl der gebuchten Nachhilfestunden und daher auch der Höhe des Umsatzes. Dieser, so Ohswald gegenüber Gründerszene, betrage rund acht Millionen Euro im Monat. Die Corona-Pandemie hat der Lernplattform einen enormen Beliebtheitsschub gebracht, erklärte der CEO gegenüber dem Informationsportal: "2020 konnten wir ein 800-prozentiges Wachstum verzeichnen." Und: Zunächst hatte man "das Gefühl, dass weniger Leistung in der Schule gefordert wird. Nachhilfe war deswegen nicht so wichtig. […] Jetzt erkennen wir die dadurch entstandene Bildungslücke und so greifen viele Eltern auf Nachhilfe zurück, um ihre Kinder beim Aufholen des Lernstoffs zu unterstützen." Zuvor seien viele Eltern gegenüber dem Online-Angebot eher skeptisch gewesen, mittlerweile ist die Akzeptanz für die "#1 Nachhilfeschule weltweit" offensichtlich deutlich gestiegen.
Olga Rogler / Redaktion finanzen.net
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