Vor US-Konjunkturdaten

Darum bewegt sich der Euro kaum

10.02.21 12:40 Uhr

Darum bewegt sich der Euro kaum | finanzen.net

Der Euro hat sich am Mittwoch bis zum Mittag nur wenig von der Stelle bewegt.

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Devisen

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8,1209 CNY 0,0058 CNY 0,07%

0,8715 GBP 0,0003 GBP 0,03%

9,2412 HKD 0,0036 HKD 0,04%

184,3030 JPY -0,3470 JPY -0,19%

1,1822 USD 0,0008 USD 0,07%

1,1475 EUR -0,0006 EUR -0,05%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,17%

0,8460 EUR -0,0005 EUR -0,06%

Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,2130 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Starke Impulse gab es nicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,2104 Dollar festgelegt.

Der Vormittag verlief an den Finanzmärkten ruhig. Konjunkturdaten bewegten die Kurse kaum. Am Morgen bestätigte das Statistische Bundesamt vorläufige Inflationszahlen für Deutschland. Der deutliche Preisschub zu Jahresbeginn war bereits bekannt und ist zum Teil auf das Auslaufen der zeitweiligen Mehrwertsteuerreduzierung zurückzuführen. Produktionsdaten aus Frankreich enttäuschten.

Zur Wochenmitte blicken Analysten und Anleger vor allem auf US-Konjunkturdaten. Es werden Inflationsdaten erwartet, die derzeit besonders im Fokus stehen. Grund ist das geplante billionenschwere Konjunkturpaket, das die amerikanische Regierung auflegen will. Einige einflussreiche Ökonomen, die normalerweise nicht für Inflationsängste bekannt sind, warnen vor zu viel Konjunkturstimulus und daraus resultierenden Inflationsgefahren.

In den aktuellen Daten dürfte davon zwar noch nichts zu sehen sein. Allerdings rechnen Analysten ab März auch aus statistischen Gründen mit deutlicheren Preissteigerungen. Dies dürfte das ohnehin im Mittelpunkt stehende Thema zusätzlich befeuern.

Im Tagesverlauf äußern sich einige Notenbanker aus Europa, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Gegen Abend spricht US-Notenbankchef Jerome Powell über den Zustand des amerikanischen Arbeitsmarkts. Für die Federal Reserve steht die Entwicklung des durch die Corona-Krise stark angeschlagenen Jobmarkts im Mittelpunkt. Inflationsgefahren macht sie derzeit nicht aus.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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