Nach Konjunkturdaten

Darum gibt der Euro etwas nach

21.02.19 21:10 Uhr

Darum gibt der Euro etwas nach | finanzen.net

Der Eurokurs hat am Donnerstag im späten US-Devisenhandel leicht nachgegeben.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1239 EUR 0,0007 EUR 0,57%

8,0685 CNY -0,0467 CNY -0,58%

0,8721 GBP 0,0009 GBP 0,11%

9,2263 HKD -0,0112 HKD -0,12%

184,0265 JPY -0,6235 JPY -0,34%

1,1794 USD -0,0019 USD -0,16%

1,1465 EUR -0,0015 EUR -0,13%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,32%

0,8480 EUR 0,0015 EUR 0,18%

Nach geringen Schwankungen kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1334 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1354 (Mittwoch: 1,1342) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8808 (0,8817) Euro gekostet.

Der Handel zwischen Euro und Dollar verlief über weite Strecken ohne klare Richtung. Konjunkturdaten aus der Eurozone fielen ebenso durchwachsen aus wie Wirtschaftszahlen aus den USA. Im Euroraum hatte sich zwar die Unternehmensstimmung im Februar aufgehellt. In der Industrie war jedoch der Einkaufsmanagerindex unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen. Damit deutet der stark beachtete Indikator auf wirtschaftliche Schrumpfung in der Industrie hin.

In den USA sorgten Daten vom Immobilienmarkt einmal mehr für Ernüchterung. Der Häusermarkt in der größten Volkswirtschaft der Welt neigt schon seit längerem zur Schwäche. Fachleute begründen dies vor allem mit den deutlich gestiegenen Hypothekenzinsen. Dies verteuert die Refinanzierung von Immobilienkäufen und lastet damit auf der Nachfrage. Eine Immobilienkrise sehen Experten aber nicht. Sie verweisen etwa auf deutlich verschärfte Vergabedingungen für Hauskredite und die niedrigere Verschuldung amerikanischer Haushalte.

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NEW YORK (dpa-AFX)

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