Nach Abgaben

Kryptomarkt setzt Sinkflug fort: Bitcoin fällt unter 33 000 US-Dollar

24.01.22 17:10 Uhr

Kryptomarkt setzt Sinkflug fort: Bitcoin fällt unter 33 000 US-Dollar | finanzen.net

Die Talfahrt am Markt für Kryptowährungen hält an.

Werte in diesem Artikel
Devisen

70.209,8753 CHF -1.235,0214 CHF -1,73%

74.786,6654 EUR -498,8479 EUR -0,66%

63.409,2573 GBP -96,0704 GBP -0,15%

11.975.632,7895 JPY -180.042,0824 JPY -1,48%

82.513,7478 USD -632,6780 USD -0,76%

1.518,1797 CHF -42,7229 CHF -2,74%

1.617,1457 EUR -27,6653 EUR -1,68%

1.371,1268 GBP -16,3148 GBP -1,18%

258.954,4858 JPY -6.618,3525 JPY -2,49%

1.784,2318 USD -32,3216 USD -1,78%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,74%

0,0007 ETH 0,0000 ETH 2,81%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,69%

0,0006 ETH 0,0000 ETH 1,71%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,13%

0,0007 ETH 0,0000 ETH 1,19%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 4,38%

0,0000 ETH 0,0000 ETH 2,43%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,74%

0,0006 ETH 0,0000 ETH 1,81%

Nach einer zwischenzeitlichen Stabilisierung ging es zum Wochenstart mit den Kursen weiter bergab. Am Montagnachmittag kostete ein Bitcoin im Tief rund 32 970 US-Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit etwa einem halben Jahr. Noch am Donnerstag hatte die älteste und nach Marktwert größte Digitalwährung rund 10 000 Dollar mehr gekostet.

Auch andere Kryptoanlagen wie die Nummer zwei am Markt, Ether, gaben nach einer kurzzeitigen Stabilisierung wieder nach. Die derzeit rund 17 000 existierenden Digitaldevisen waren zum Wochenstart gut 1,5 Billionen Dollar wert. Vor dem jüngsten Sinkflug waren es noch mehr als 2 Billionen Dollar gewesen.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Beobachter begründeten die Kursverluste zum einen mit der allgemein trüben Stimmung an den Finanzmärkten. Ein Grund hierfür sind die zunehmenden Spannungen in der Ukraine-Krise. Hinzu kommt die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik in den USA. Steigende Zinsen sind gerade für besonders riskante Anlagen wie Digitalwährungen Gift, weil sie die Attraktivität von als sicher empfundenen und zinstragenden Anlagen wie Staatsanleihen tendenziell steigern.

Belastet wurden Kryptoanlagen zuletzt auch durch die kritische Haltung der russischen Notenbank, die in der vergangenen Woche ein weitreichendes Verbot vorgeschlagen hatte. Die Zentralbank empfiehlt dem Gesetzgeber, die Verwendung von Digitalwährungen komplett zu verbieten. Betroffen wäre auch die Herstellung (Schürfen, Mining) von Kryptowerten, die durch komplizierte Rechnungen auf meist energieintensiven Rechenanlagen erfolgt. Russland gilt als eine der Hochburgen des Krypto-Schürfens. Der Prozess ist aufgrund seines hohen Energieverbrauchs stark in Verruf geraten.

/bgf/la

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Igor Batrakov / Shutterstock.com, gualtiero boffi / Shutterstock.com